Sexismus
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Reporterin will Boxer interviewen – und dann küsst er sie plötzlich

Schwergewichtsboxer Kubrat Pulew besiegte am Samstagabend in Las Vegas Bogdan Dinu nach sieben Runden. Die Statistik des Bulgaren lässt sich sehen: Pulew gewann 27 seiner 28 Profikämpfe, wie "The Guardian" berichtet.

Weitaus weniger glorreich war sein Interview danach. Der Boxer griff nach dem Kopf von Jennifer Ravalo und küsste sie. Dann trat er aus dem Bild. Die 37-jährige Reporterin von Vegas Sports Daily bezeichnete den Vorfall später als "ein wenig peinlich" und "eigenartig".

Bislang noch keine Konsequenzen

Ähnliches ereignete sich bei den French Open 2017. Der französische Tennisspieler Maxime Hamou bedrängte während eines Interviews die Eurosport-Journalistin Maly Thomas und küsste sie am Nacken und Kopf. In der Folge wurde Hamou vom Turnier ausgeschlossen.

Ob Pulew für die Aktion bestraft wird, wird sich zeigen – bis jetzt ist noch nichts geschehen. Auf Twitter jedenfalls sind die Meinungen zweigeteilt. Die Mehrheit spricht von "sexueller Belästigung" oder einem "Übergriff".

"Das wird als sexueller Übergriff angesehen."

"Lassen Sie ihn strafrechtlich verfolgen und wenden Sie sich an die richtigen Leute. Sie könnten dieses Monster für eine sehr lange Zeit wegräumen. Geben Sie ihm, was er für sein verabscheuungswürdiges Verhalten verdient. Hoffen wir, dass er seine Box-Lizenz verliert."

Und dann gibt es aber auch noch jene, die den Vorfall als nicht "so schlimm" empfinden.

"Sie wissen, dass Sie es mochten. Sie haben ihn die ganze Zeit angestarrt und standen ihm ganz nahe."

"Er hat Ihnen womöglich einen Gefallen getan. Sie sind jetzt berühmt."

(vom)

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