Mexiko
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und die Werbung von watson und Werbepartnern zu personalisieren. Weitere Infos: Datenschutzerklärung.
Canelo Alvarez poses during a weigh-in at T-Mobile Arena in Las Vegas, Friday, Sept. 14, 2018. Alvarez will fight Gennady Golovkin on Saturday in a middleweight title bout. (Erik Verduzco/Las Vegas Review-Journal via AP)

"Canelo" Alvarez hat in seiner Karriere nur einen seiner 53 Kämpfe verloren – 2013 gegen Floyd Mayweather Jr. Bild: Erik Verduzco/Las Vegas Review-Journal

Boxer kassiert 2 Euro pro Sekunde – der lukrativste Sportvertrag aller Zeiten in Zahlen

Philipp Reich / watson.ch

Saul Alvarez hat gestern den höchstdotierten Sport-Vertrag der Geschichte unterschrieben. Der 28-jährige Boxer aus Mexiko ist Mittelgewichts-Weltmeister der Verbände IBO, WBA und WBC und lässt sich seinen Wechsel ins Supermittelgewicht so richtig vergolden. "Canelo" ("Zimt"), wie Alvarez wegen seiner roten Haare in seinem Heimatland genannt wird, kassiert vom Sport-Streamingdienst DAZN in den nächsten fünf Jahren für insgesamt elf Kämpfe 365 Millionen US-Dollar. 

365 Millionen Dollar in fünf Jahren – das muss man sich erst einmal auf der Zunge zergehen lassen. Das entspricht einem Monatsgehalt von rund 6 Millionen Dollar, einem Stundenlohn von 8221 Dollar (7156 Euro). Das bedeutet, jede Sekunde bekommt er 2 Euro. 

Hier die Zahlen zu seinem Deal:

Zuvor war der 325-Millionen-Dollar-Kontrakt von Baseballer Giancarlo Stanton mit den New York Yankees über 13 Jahre der lukrativste Sportvertrag. Der bestverdiendende Sportler ist Alvarez trotz des Rekordvertrags aber nicht: Gemäß "Forbes" liegt Box-Kollege Floyd Mayweather Jr. im Ranking deutlich an der Spitze, vor den fünffachen Weltfußballern Lionel Messi und Cristiano Ronaldo.

53 Kämpfe, 50 Siege

Alvarez, der im Mai zweimal positiv auf Clenbuterol getestet, aber nie gesperrt wurde, hat in seiner Karriere 50 seiner 53 Kämpfe gewonnen. Nur eine Niederlage musste der 1,75 Meter große Linksausleger hinnehmen: 2013 war er gegen den viel erfahreneren Floyd Mayweather Jr. chancenlos und verlor nach 12 Runden klar nach Punkten. 

Im September hat Alvarez den mehrfachen Mittelgewichts-Weltmeister Gennady Golowkin enttrohnt. Seinen ersten Kampf in der höheren Gewichtsklasse bestreitet er am 15. Dezember im Madison Square Garden gegen WBA-Supermittelgewichts-Champion Rocky Fielding aus Großbritannien.

Vor dem Mega-Deal waren Alvarez' Kämpfe bei HBO und Showtime nur per Pay-per-View zu sehen. Ein Kampf allein kostete rund 80 Dollar. Nun müssen die US-Box-Fans 9,99 Dollar pro Monat hinlegen, um die zwei "Canelo"-Kämpfe pro Jahr zu sehen.

Boxen ist in den USA trotz fehlendem Schwergewicht-Superstar so populär wie seit langem nicht mehr: DAZN, das erst in diesem Jahr in den US-Markt eingestiegen ist, hatte sich im Mai auf einen Deal mit der Promotionfirma des britischen Schwergewichtsweltmeisters Anthony Joshua geeinigt. Eine Milliarde Dollar zahlt das Portal für 16 Kämpfe des Boxstalls.

Kaching! Das sind die bestbezahltesten Promis

Noch mehr aus der Welt des Sports:

Ist Chun-hsin Tseng "the next big thing" im Männer-Tennis?

Link zum Artikel

++ Vettel patzt in Japan, Hamilton vor WM-Gewinn ++

Link zum Artikel

Dunks zählen 3 Punkte – Nordkorea hat die verrücktesten Basketball-Regeln

Link zum Artikel

Die Los Angeles Lakers haben sich zwei deutsche Talente geschnappt

Link zum Artikel
0
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

"Stürzt ein wie ein Kartenhaus" – Krankenschwester Johanna über den Pflegenotstand

"Sehr geehrter Herr Spahn, gerade komme ich aus der Nachtschicht. Ich bin erschöpft, verärgert und enttäuscht." So beginnt der offene Facebook-Brief der Krankenpflegerin Johanna Uhlig an Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU).

Uhlig beklagt den zunehmenden Fachkräftemangel in der Pflege, der auch ihre Intensivstation betrifft – und das Arbeitsklima in der Klinik verschlechtert. Uhlig erinnert sich: "Erfahrene Kollegen kündigten, weil sie die immer schlechter werdenden Bedingungen und den …

Artikel lesen
Link zum Artikel