Greta Thunberg
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Bild: picture alliance/dpa

Das sagt Gretas Vater zum Foto mit den Hambach-Aktivisten

Es war der große Aufreger des Wochenendes. Für einige zumindest. Greta Thunberg hatte am Samstag den Tagebau in Hambach und die Aktivisten, die den Hambacher Forst besetzen, besucht.

Dabei entstand auch ein Foto, das die schwedische Klima-Aktivistin neben einer vermummten Hambach-Aktivistin zeigt. Skandal im "Bild"-Bezirk.

Auch der nordrhein-westfälische Innenminister Herbert Reul (CDU) kritisierte, dass Greta "sich mit den falschen Leuten umgibt".

Greta Thunbergs Vater antwortet auf die Kritik

Über den Umgang einer 16-Jährigen bestimmen aber auch die Eltern. Gretas Vater hat nun in einem Bericht des "Stern"-Magazins auch auf die Kritik an diesem Foto geantwortet. Svante Thunberg, von Beruf Schauspieler und Autor, sagte:

"Bei so vielen Terminen können wir doch nicht alles wissen. Wir kommen dort an und dann gibt es einen Termin und eben Bilder."

Auf die Frage, wie das Foto zustande kam, erklärte er: "Das war eine Überraschung. Es ist passiert. Sie hat es sich nicht ausgesucht."

Warum ist das Foto von Greta in der Kritik?

Die Aussagen von Svante Thunberg klingen fast etwas defensiv. Die Vermummung im Hambacher Forst zu diesem Zeitpunkt jedenfalls war nicht verboten.

Eine andere Frage ist, ob Greta mit ihrem Besuch die umstrittenen Aktionen des Bündnisses "Ende Gelände" gewissermaßen legitimierte. Die Aktivistinnen und Aktivisten praktizieren den zivilen Ungehorsam – und wurden dabei in der Vergangenheit von RWE bei der Besetzung von Tagebau-Gruben wegen Landfriedensbruch angezeigt. Die Verfahren gegen die Aktivisten wurden aber entweder eingestellt – oder die betroffenen Personen wurden freigesprochen.

Das sagt Greta Thunberg über den Einfluss ihres Vaters

GQ Magazine October issue. THIS PICTURE MUST ONLY BE USED IN CONJUNCTION WITH THE FRONT COVER OF THE OCTOBER ISSUE OF GQ MAGAZINE. NO CROPPING OR ALTERATION. MANDATORY CREDIT: Christopher Hunt/GQ Magazine/PA Wire Undated handout photo issued by GQ Magazine of the cover of the October issue of British GQ featuring Greta Thunberg, who has been named as the first recipient of the Game Changer Of The Year Award at GQ Men Of The Year Awards 2019. Issue date: Monday August 12, 2019. See PA story SHOWBIZ Thunberg. Photo credit should read: Christopher Hunt/GQ Magazine/PA Wire NOTE TO EDITORS: This handout photo may only be used in for editorial reporting purposes for the contemporaneous illustration of events, things or the people in the image or facts mentioned in the caption. Reuse of the picture may require further permission from the copyright holder. URN:44626076 |

Bild: Christopher Hunt/GQ Magazine/picture alliance / Press Associa

Greta ist außerdem aktuell auf dem Cover des Männer-Magazins "GQ" zu sehen. In einem Video-Interview erklärt sie auch, welchen Einfluss ihr Vater auf sie habe.

Sie sagt etwa: "Ich schreibe alle meine Reden selbst."

Aber: "Manchmal versucht mein Vater sie ein bisschen abzuschwächen. Er hat ein wenig Angst, dass ich etwas Schlimmes sagen könnte, was ich eh schon mache, aber er hat trotzdem Angst."

Dafür nennt die Aktivistin auch ein Beispiel. Eine Passage über den Sinn, in die Schule zu gehen, habe ihr Vater etwas einmal herausgestrichen: "Was ist der Sinn zur Schule zu gehen, wenn wir keine Zukunft haben?‘ Er war sehr besorgt (...) Ich habe es rausgestrichen und ohne den Teil ausgedruckt."

Hier seht ihr das Interview

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Video: YouTube/British GQ

(ll)

Viel Urlaub, wenig CO2: So gehts!

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