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Bild: imago/Levine-Roberts/nike/watson-montage

Nike zieht Sportschuh zurück – wegen der US-Flagge an der Rückseite

Die USA feiern am 4. Juli den Unabhängigkeitstag. Eine Aktion des Sportartikel-Herstellers Nike zu diesem Anlass ging aber ordentlich in die Hose...

Nike zieht einen Sportschuh, der für den 4. Juli entworfen wurde, nach Rassismusvorwürfen wieder zurück. Das berichtet das "Wall Street Journal" ("WSJ") am Montag.

Schwere Vorwürfe gegen Nike

Was war Auslöser der Kritik an dem Sneaker namens "Air Max 1 USA"? Auf der Rückseite war die sogenannte "Betsy Ross Flag" zu sehen.

Dabei handelt es sich um eine frühe Variante der US-Flagge. Auf ihr sind nur 13 Sterne zu sehen, stellvertretend für die 13 britischen Kolonien in Nordamerika, die sich 1776 vom Vereinigten Königreich lossagten.

Die Flagge aber ist in den USA umstritten. So habe etwa der ehemalige NFL-Star Colin Kaepernick die Firma Nike für die Verwendung der "Betsy Ross Flag" kritisiert, berichtet das "WSJ", weil sie an die Zeit der Sklaverei erinnere.

Nike zieht den Schuh zurück

Der Sportartikelhersteller reagierte. Ein Sprecher von Nike teilte dem Sender CBS mit, man habe sich entschieden, den Schuh "nicht herauszubringen, da er eine alte Version der US-Flagge enthielt". Auf der Webseite von Nike ist der Schuh tatsächlich nicht zu finden, Exemplare können aber über die Plattform "Stock X" gekauft werden.

Kaepernick war das Aushängeschild der Werbekampagne "Believe In Something" von Nike im vergangenen Jahr. Der einstige Quarterback der San Francisco 49ers war der erste Football-Spieler in der NFL, der aus Protest gegen Polizeigewalt gegen Schwarze beim Abspielen der Nationalhymne kniete, statt zu stehen. Dafür wurde er unter anderem von US-Präsident Donald Trump wüst beschimpft. Kaepernick ist noch immer ohne Vertrag.

(ll)

#MeTwo zeigt den Alltagsrassismus in Deutschland

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