Donald Trump
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Wir präsentieren: Den wohl schlechtesten Trump-Tweet in der Geschichte der Trump-Tweets

Donald Trump hat am Freitag wieder einmal in die Twitter-Tasten gehauen. Dabei hat der US-Präsident eine Geschichte verbreitet, die weder Hand noch Fuß hat. 

Trump zitiert in seinem Tweet aus einem Artikel des konservativen Washington Examiner. Darin behauptet eine Frau aus dem US-Bundesstaat New Mexico, dass immer mehr Nicht-Mexikaner die Grenze zur USA überschreiten würden. Sie fürchte sich vor terroristischen Akten, denn es kämen Menschen aus dem Nahen Osten und sie habe sogar schon zurückgelassene Gebetsteppiche gesehen. 

Doch damit nicht genug. Die Frau meint zudem, dass auch "Chinesen, Deutsche, Russen und Tschechoslovaken" die Grenze illegal überquert hätten. 

Nur: Gesehen hat die Frau diese Personen nicht. Aber sie habe die Informationen von Beamten, denen sie wirklich vertraue. Auch will sie lieber anonym bleiben, da sie sich vor Racheakten der Migranten fürchte.

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Auf diese Quelle basiert der ganze Artikel des "Washington Examiner". Video: YouTube/dcexaminer

Der Artikel ist aus journalistischer Sicht absolut wertlos. Es gibt absolut keine Belege für die Behauptungen der unbekannten Frau. Dies hielt den Präsidenten jedoch nicht davon ab, sie in seinem Tweet zu zitieren. "Sie haben Gebetsteppiche da draußen gefunden. Das ist unwirklich!"

In diesem Zusammenhang hätten wir da einige Fragen an den Präsidenten der Vereinigten Staaten:

Fragen über Fragen. Auf die wir aber wohl nie Antworten erhalten werden.

Währenddessen sorgt ein Bericht über Trumps Verhältnis zur Wahrheit weiter für Aufsehen

US-Sonderermittler Robert Mueller hat zentrale Teile eines Medienberichts - über den auch watson berichtet hatte - als fehlerhaft zurückgewiesen, demzufolge Präsident Donald Trump seinen Ex-Anwalt Michael Cohen zur Falschaussage vor dem Kongress angestiftet haben soll.

Die Darstellung des Onlineportals "Buzzfeed" von spezifischen Erklärungen an Mueller und die Beschreibung von Dokumenten und Zeugenaussagen, die dessen Büro erhalten habe in Bezug auf Cohens Aussagen im Kongress "sind nicht korrekt", teilte ein Mueller-Sprecher am Freitag mit. Es ist das erste Mal, dass sich der Ermittler öffentlich zu einem Medienbericht über seine Untersuchungen zum Verdacht einer russischen Einmischung in die Präsidentschaftswahl 2016 äußert.

Zuvor hatte Trump die Vorwürfe zurückgewiesen. "Buzzfeed" blieb bei seiner Darstellung. Die oppositionellen Demokraten sprachen von schwerwiegenden Anschuldigungen und kündigten eine Untersuchung an.

(pb/cma/rtr)

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