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SPD DEU, Deutschland, Germany, Berlin, 24.06.2019 Rote Fahne der SPD im Wind auf dem Dach nach der Pressekonferenz der SPD zur Nahles-Nachfolge fuer den Parteivorsitz im Willy-Brandt-Haus in Berlin, Deutschland. Red flag of the SPD after a press conference after the meeting of the SPD Social Democratic party executive at the Willy Brandt House in Berlin, Germany, on June 24, 2019. The party will start a membership participation to initiate the new party chair

bild: imago/Stefan Boness/IPON/xcitepress montage: watson

Pistorius und Köpping bewerben sich um SPD-Vorsitz

Der niedersächsische Innenminister Boris Pistorius und die sächsische Integrationsministerin Petra Köpping bewerben sich um den SPD-Vorsitz. Parteikreise bestätigten der Nachrichtenagentur AFP am Freitag einen entsprechenden Bericht des "Spiegel". Den Kreisen zufolge meldeten die beiden Politiker ihre Kandidatur bei den drei SPD-Interimsvorsitzenden an.

Seit dem Rücktritt von Andrea Nahles ist die SPD auf Suche nach Führungspersonal. Derzeit sind kommissarisch Malu Dreyer, Ministerpräsidentin von Rheinland-Pfalz, Thorsten Schäfer-Gümbel, Vorsitzender der Hessen-SPD und Manuela Schwesig, Ministerpräsidentin von Mecklenburg-Vorpommern für den Parteivorsitz verantwortlich.

Bisher haben sich Europa-Staatsminister Michael Roth und die nordrhein-westfälische Landtagsabgeordnete Christina Kampmann beworben. Die Bundestagsabgeordneten Karl Lauterbach und Nina Scheer haben ebenso ihren Ring in den Gut geworfen. Auch die Oberbürgermeister von Flensburg und Bautzen, Simone Lange und Alexander Ahrens bewerben sich um den Vorsitz.

(pcl/mit AFP)

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Meinung

Stuttgart offenbart zwei Wahrheiten, die vielen weh tun

Die Randale von Samstagnacht in Stuttgart, die Proteste gegen und der Streit um Rassismus bei der Polizei – es gibt in Deutschland gerade dringende Gründe, über Gewalt und Polizei zu sprechen. Momentan aber ist die Debatte verkorkst – und sie wird nur besser, wenn mehr Menschen sich von einfachen Wahrheiten verabschieden.

Ist es vielleicht doch nicht ganz so dufte, Polizisten in einem Artikel mit Abfall gleichzusetzen?

Hat die SPD-Chefin Saskia Esken eine Mitschuld an den Plünderungen und Prügeleien von Stuttgart, weil sie von "latentem Rassismus" bei der Polizei gesprochen hat?

Das sind zwei Fragen, die in Deutschland gerade ernsthaft diskutiert werden.

Beide Fragen sind bemerkenswert dämlich.

Beide Fragen sind Beispiele dafür, wie man nicht über Polizei und Gewalt diskutieren sollte. Und hinter beiden Fragen …

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