Bayern München
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Die Bayern schießen gegen die Presse – Diese 7 Medien schießen zurück

Die Verantwortlichen des FC Bayern haben die Berichterstattung über sich, ihren Klub und ihre Spieler öffentlich hart kritisiert. Am Tag danach fällt das Echo in den Medien verheerend aus.

Das sind die Pressestimmen zur Abrechnung der Klub-Bosse Rummenigge, Hoeneß und Salihamidzic gesammelt.

BILD

"'Geht's eigentlich noch?', hat Vorstands-Boss Rummenigge in Richtung aller Kritiker gesagt. Die Frage geben wir an dieser Stelle gerne zurück. Rummenigge legte mit dem Verweis aufs Grundgesetz gleich die moralische Flughöhe fest. 14 Minuten, nachdem er auf die unantastbare Würde des Menschen verwiesen hatte, vernichtete Präsident Hoeneß mal eben Ex-Spieler Bernat. Was für eine Entlarvung! Was für eine Doppelmoral! Die Krise beim FC Bayern ist größer als bisher angenommen. Auch die Führungsriege ist betroffen."

Sportbuzzer

"Diese verstörende Pressekonferenz offenbarte etwas Neues. Ein hauchdünnes Nervenkostüm der Bayern-Bosse. Eine Feinfühligkeit in eigener Sache, wie sie im Profi-Fußball noch nicht zu besichtigen war. Und eine ganz eigenwillige Einteilung der Welt: Bayern und Böse. Bleibt festzuhalten: Hochmut und Selbstherrlichkeit sind keine guten Ratgeber."

So reagieren die Fans auf den Ausfall des FC Bayern:

Spiegel Online

"Das war nicht mehr die alte Abteilung Attacke. Das war stattdessen das Schießen mit Schrot, ungezielt, gestreut in alle Richtungen. Diese Pressekonferenz hatte letztlich nur unfreiwilligen Entertainmentcharakter. So zerstört man sich das eigene Denkmal."

Frankfurter Allgemeine

"Ihr Ausbruch zeugt auch von einem Gespür für inakzeptable Veränderungen; für den Verlust von Umgangsformen auf der Straße, in der Schule, in den sozialen, mitunter also asozialen Medien, selbst im Parlament. Vom Fußballplatz ganz zu schweigen. Wie ernst aber meint es der FC Bayern mit seiner Menschenrechtserklärung unter Rummenigges Verweis auf das Grundgesetz? Es stellt sich die Frage, wer denn den Präsident Hoeneß schützt. Hatte Özil laut ihm nicht einen "Dreck“ gespielt und Leverkusens Bellarabi ein "geisteskrankes“ Foul begangen?"

Süddeutsche Zeitung

"Dieser FC Bayern ist zunächst mal sehr dafür zu loben, dass er am Freitag seine Prominenz genutzt hat, um auf Werte wie Respekt und Anstand hinzuweisen. (...) Allerdings darf man von den sogenannten und angeblichen Strategen eines globalen Unternehmens dann auch jene Präzision erwarten, die diese Strategen ihrerseits in der öffentlichen Meinung vermissen. Der FC Bayern bewegt sich in einer Welt, in der Differenzierung so wichtig ist wie schon lange nicht mehr. Umso verstörender ist es, einer Art Trumpisierung des großen FC Bayern zuzusehen."

Kicker

"Es ist das gute Recht, auch des großen FC Bayern und seiner mächtigen Führungsfiguren, sich gegen unsachliche und gar falsche Berichterstattung zu wehren. (...) Doch unterm Strich hat die Abteilung Attacke als Doppelspitze ein Eigentor geschossen, das so nicht hätte fallen müssen. Denn souverän geht anders."

Sport1

"Vor allem Rummenigge und Hoeneß haben ein Schauspiel der Doppelmoral aufgeführt. Mit einzelnen Beispielen eines überzogenen oder polemischen Umgangs mit ihren Spielern liegen sie ja sogar richtig. Mit der »Abteilung Attacke« haben sie in den letzten Jahren aber selbst oft genug polemisiert. (...) Mit der Ankündigung, dass man ja auch hauseigene Kanäle zur Kommunikation habe, offenbart sich zudem ein bedenkliches Selbstverständnis. Es ist das Sinnbild für eine schon länger laufende Entwicklung der gesamten Branche: die Presse zu umgehen und nur noch PR zu machen."

(mbi/tol)

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