Zwei 16-Jährige sollen an ihrer Schule im Saarland Reizgas versprüht haben 

26.04.2018, 13:27

Nach einem Reizgasaustritt an einer Schule im saarländischen Eppelborn ermittelt die Polizei gegen zwei 16-jährige Schülerinnen.

"Wir gehen davon aus, dass sie das Reizgas versprüht haben"
Ein Polizeisprecher 

Die Schülerinnen hätten sich nach dem Vorfall am Mittwoch bei der Schulleitung gemeldet und Angaben zum Ablauf gemacht. Danach seien sie im Beisein ihrer Väter polizeilich verhört worden.

Bei dem Austritt von Reizgas sind am Mittwoch 50 Kinder durch Reizgas leicht verletzt worden – das teilte die Polizei auf Twitter mit. 

Nachdem Schüler vor dem Chemiesaal einen beißenden Geruch bemerkt haben, über Atemwegsreizungen und brennende Augen geklagt hätten, sei die Schule mit 350 Kindern evakuiert worden. Rund 50 davon seien leicht verletzt worden ("Saarbrücker Zeitung"). 

Aus Sicherheitsgründen blieb die Schule am Donnerstag zunächst geschlossen. 

(hd/dpa) 

Mehr aus der Polizeiwelt:

Alle Storys anzeigen
22,5 Jahre Haft für Ex-Polizisten, der Floyd getötet hat – Kriminalbeamter zu rassistischer Polizeigewalt: "Es ist nicht verboten, das äußere Erscheinungsbild einer Person einzubeziehen. Es darf nur nicht das einzige Kriterium sein"

22 Jahre und sechs Monate Haft. So lautet das Strafmaß für den Angeklagten Derek Chauvin im Gerichtsprozess zum Mord am Schwarzen US-Amerikaner George Floyd, das am 25. Juni endlich verkündet wurde. Der Ex-Polizist war bereits im April in allen Anklagepunkten schuldig gesprochen geworden.

Zur Story