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Fährt auch alleine, aber nicht immer, wie er soll: Der Tesla Modell S. Bild: imago images / Sebastian Geisler

Wenn der Tesla ungewollt beschleunigt – US-Behörde soll zahlreiche Vorfälle untersuchen

Die US-Behörde für Straßen- und Fahrzeugsicherheit NHTSA (National Highway Traffic Safety Administration) muss sich mit einem Fall auseinandersetzen, in dem es um Elektroautos von Tesla geht, die ungewollt beschleunigen sollen. Eine Eingabe, die bei der Bundesbehörde eingereicht wurde, führt 127 Nutzerbeschwerden auf, die sich auf 123 Fahrzeuge beziehen.

Bei jedem Vorfall soll ein Tesla-Auto ohne Vorwarnung automatisch beschleunigt haben. Dies führte insgesamt zu 110 Unfällen mit 52 Verletzten. Vor allem beim Einparken sollen die Fahrzeuge plötzlich selbstständig aufs Gas gedrückt haben. Betroffen sind dabei die Tesla-Modelle S, 3 und Y.

Das Amt für Mängeluntersuchungen will nun zuerst prüfen, ob die Eingabe angenommen wird oder nicht. Sollte die Beschwerde berechtigt sein, könnte das eine Untersuchung von knapp 500.000 Fahrzeugen nach sich ziehen.

Menschliches Versagen oder Software-Fehler?

Im ersten Moment dürfte es nun darum gehen, herauszufinden, ob die Autos tatsächlich selbstständig beschleunigt haben oder schlicht ein Bedienfehler vorliegt. Tesla selbst hat sich zu der Eingabe noch nicht geäußert.

Unabhängig davon untersucht die NHTSA noch 14 weitere Unfälle von Tesla-Fahrzeugen, bei denen die Nutzung der Autopilot-Funktion oder Assistenzsystemen eine Rolle gespielt hat. In einem Fall überfuhr der Tesla im Autopilot-Modus eine rote Ampel und verursachte eine Kollision.

Immer mehr Ärger mit dem Autopiloten

In Deutschland ist gegen Tesla eine Klage wegen des Autopiloten am Landgericht München anhängig. Wettbewerbshüter sind der Ansicht, Tesla suggeriere, seine Autos könnten tatsächlich autonom fahren.

Dabei handele es sich bei Teslas Autopiloten nur um Fahrassistenzsysteme, einige Funktionen seien noch gar nicht zugelassen, so die Argumentation.

Tesla bestreitet das und weißt auf seiner Website auch darauf hin, dass autonomes Fahren mit seinen Autos bisher nicht möglich ist.

In der Schweiz kam es nach einem Unfall mit einem Tesla ebenfalls zu einem Gerichtsfall. Ein Genfer verklagte Tesla, weil sein Fahrzeug im Autopilot-Modus einen Unfall verursacht hatte: Der Tesla fuhr Vollgas mit Autopilot, doch das System erkannte das andere Fahrzeug nicht. Der Tesla bremste nicht ab und wich auch nicht aus.

(pls/watson.ch)

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Düsseldorf: Polizei zieht vergoldeten SUV aus dem Verkehr – mit kurioser Erklärung

Da liegt das Gold auf der Straße. Ein Düsseldorfer hat nicht seine Zähne vergoldetet, sondern sein Auto – ja, die ganze Karre wurde mit goldener Folie überzogen.

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