USA
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Representative Ilhan Omar, Democrat of Minnesota, looks on during a press conference calling for an end to immigrant detentions along the Southern United States border held at the United States Capitol in Washington, DC on February 7, 2019. PUBLICATIONxINxGERxSUIxAUTxONLY Copyright: xAlexxEdelmanx

Bild: imago

Antisemitismus-Vorwürfe: US-Abgeordnete entschuldigt sich nach Israel-Tweet

Die Kongressabgeordnete Ilhan Omar hat zu ihrer Argumentation über pro-israelische Lobbyisten in den USA Stellung bezogen. Sie entschuldigte sich für Äußerungen, die von beiden Parteien als antisemitisch kritisiert worden waren. 

"Meine Absicht ist es nie, meine Wählerschaft oder jüdische Amerikaner zu beleidigen", schrieb Omar auf Twitter. "Wir müssen immer bereit sein, einen Schritt zurückzutreten und unsere Kritik zu überdenken, genau so wie ich erwarte, gehört zu werden, wenn ich wegen meiner Identität angegriffen werde. Deshalb entschuldige ich mich unmissverständlich."

Die 37-Jährige Abgeordnete aus Minnesota hatte zuvor auf Twitter geschrieben, dass die pro-israelische Lobbygruppe AIPAC Politiker bezahle, um für einen israelfreundlichen Kurs im US-Kongress zu sorgen.

Das US-Nachrichtenmagazin "The Atlantic" erklärte, Omar habe sich mit ihrer Äußerung an einem jahrzehnte alten antisemitischen Stereotyp bedient: Die Behauptung, dass Juden in einer Verschwörung mit Geld und Macht die Welt beherrschten. Geld sei der alleinige Grund, für die enge Beziehung zwischen den USA und Israel . Die Parlamentssprecherin Nancy Pelosi sowie andere Führer der Demokraten verurteilten ihre Äußerungen und forderten eine Entschuldigung. Antisemitismus müsse konfrontiert werden, lautete in einer Erklärung der Parteispitze. Omars Tweet sei "zutiefst beleidigend".

Am Montag (Ortszeit) entschuldigte sich die Abgeordnete dann für ihre Äußerungen. Sie sei dankbar dafür, dass sie von ihren Kollegen darüber informiert worden sei, welche Schmerzen dieser Ausdruck in der Vergangenheit verursacht habe.

Dennoch wolle sie auch weiterhin darauf aufmerksam machen, dass Lobbyisten in Amerika die Politik zu sehr beeinflussten. Dabei spiele es keine Rolle, welche Gruppe Druck ausübe: AIPAC, die Waffenlobby, oder die fossile Brennstoffindustrie.

(aj)

Dieser Artikel erschien zuerst auf t-online.de

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