Frank-Walter Steinmeier spricht den Bürgerinnen und Bürgern in der Corona-Krise Mut zu.
Frank-Walter Steinmeier spricht den Bürgerinnen und Bürgern in der Corona-Krise Mut zu.
Bild: www.imago-images.de / Florian Gaertner/photothek.net

Steinmeier macht Hoffnung auf Überwindung der Corona-Krise

29.11.2020, 11:01

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat in einer Adventsbotschaft Hoffnung auf die Überwindung der Corona-Krise gemacht. "Die Pandemie wird uns die Zukunft nicht nehmen", schrieb Steinmeier in einem Brief an die Bürger, den die "Bild am Sonntag" veröffentlichte. Zwar sei in der Adventszeit immer noch Verzicht gefragt auf viele Traditionen wie Weihnachtsfeiern, gemeinsames Singen oder Weihnachtsmarktbesuche.

"Aber wir können trotzdem voller Zuversicht sein!", schrieb Steinmeier. "Denn die Fortschritte in der medizinischen Forschung geben Hoffnung, dass die Pandemie nicht dauerhaft unseren Alltag beherrschen wird."

Als "ermutigend" bezeichnet Steinmeier die gegenseitige Hilfe in der Corona-Krise: "Rücksicht und Solidarität der überwältigenden Mehrheit der Deutschen zeigen, dass unsere Gesellschaft zusammenhält, auch wenn die Zeiten rauer sind."

"Unser Land ist ein starkes Land!"

Die vielfältige Unterstützung für diejenigen, die von der Pandemie besonders hart getroffen seien, beweise, "dass unsere Demokratie der Krise nicht ohnmächtig gegenübersteht, sondern Brücken baut in die Zeit nach Corona", schrieb der Präsident - und fügte hinzu: "Unser Land ist ein starkes Land!"

Steinmeier ruft zu Solidarität auf – und erinnert an besonders betroffene Menschen

Der Bundespräsident rief die Bürger auf, die in der Pandemie gezeigte Solidarität beizubehalten: "Bleiben wir beieinander und geben wir acht aufeinander: jetzt in den Zeiten von Corona und auch in der Zeit danach!"

Weil die heute beginnenden Adventszeit stiller werde als üblich, sollten die Menschen im Land sich gegenseitig Aufmerksamkeit schenken. "Auch wenn wir Abstand zueinander halten, können wir uns nahe sein", schrieb Steinmeier.

"Vergessen wir vor allem diejenigen nicht, die gerade jetzt besonders belastet sind: weil sie selbst krank sind oder um ihre Liebsten bangen; weil sie für Pflegebedürftige sorgen, in Laboren arbeiten oder unseren Abfall entsorgen; weil sie die Schulen offen halten oder weil sie allein zuhause sind."

(lau/afp)

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