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Kanye West hat ein paar Sprüche in Richtung Drake abgefeuert.  imago/instragram/champagnepapi

Kanye Wests Humor ist herrlich mies (Drake weiß jetzt auch Bescheid)

Beim morgendlichen Durchstöbern des Internetzes passiert es alle paar Monate: Kanye West springt einem von überall her entgegen, weil er mal wieder im Berserker-Modus auf Twitter unterwegs war. Am Freitag zum Beispiel, nur dass es dieses Mal einen XXL-Anfall gab.

Ganze zehn Stunden lang saß der 41-Jährige vor Twitter und beleidigte in 127 Tweets seinen Rap-Kollegen Drake. 

Worum geht's?

Die Beiden hatten in der Vergangenheit einige Male zusammengearbeitet. Anfang des Jahres wollten sie ein gemeinsames Projekt starten, doch daraus wurde nichts.

Ausgelöst wurde die gestrige Hasstirade durch eine Anfrage von Drake, ob Kanye ihm die Rechte für ein Sample von "Say What's Real" geben wolle.

Anschließend beschuldigte Kanye Drake, dieser würde Drohungen gegen Kanyes Familie aussprechen und ihn auf Songs unterschwellig beleidigen. Drake quittierte die Tweets gegen ihn mit fünf Lach-Smileys in einer Instagram-Story.

Es ist nicht ganz klar, was zwischen den Beiden vorgefallen ist. Klar ist nur, dass Drake der wahrscheinlich erfolgreichste Musiker der Welt ist und Kanye West derzeit weder musikalisch noch persönlich die beste Version seiner selbst darstellt. 

Kanye Wests musikalische Abgründe in einem Song:

abspielen

Video: YouTube/Lil pump

Dafür wird er derzeit überall bemitleidet. Sogar Rapper Fler sagte in einem Interview mit Backspin, es sei traurig, was mit Kanye passieren würde und attestierte ihm aus der Ferne psychische Störungen.

Trotzdem sollten wir ihn nicht bemitleiden. Denn was man schnell vergisst: Herr West hat die Musik- und Mode-Welt beeinflusst, wie wenige vor ihm. Der Typ ist nicht blöd. Seine Tiraden sind vielleicht übertrieben, aber wenn die Angriffe sitzen, dann können sie herrlich lustig sein.

Hier sind ein paar Beispiele:

"Er (Drake) rennt rum wie pac (Tupac)"

"Ich bin der Typ mit dem pinken Polo, der ihm den Weg geebnet hat"

"Jetzt ist er so Straße"

"Ich bin dein Oxygen"

"Bro hör auf"

"Du schickst Emojis"

"Drake, ich werde dich nicht physisch bekämpfen wie beim MTV Boxen" 

"Ich würde nie deinen (...) erwähnen" (wahrscheinlich meint er Drakes angeblich unehelichen Sohn mit einer Pornodarstellerin)

Diese Sprüche sitzen – wie kann man nicht darüber lachen? 

Was noch mehr nervt als Kanyes derzeitige Schrott-Musik, sind aber Menschen, die sich den Pink-Polo-Yeezy von vor zehn Jahren zurückwünschen und Ferndiagnosen über mutmaßliche mentale Probleme und bipolare Störungen des Rappers machen.

Natürlich ist es befremdlich, dass es er in einem Moment Drake das Schlimmste wünscht und im anderen tweetet: "All Love" und "All positive Energy", als ob er sich für alles entschuldigen wollte. 

Wer aber sagt, dass man über seine fies-lustigen Tweets aus Mitleid nicht lachen sollte, der entzieht ihm jede Art von Mündigkeit.

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