Wegweiser auf der "Fusion". Symbolbild.
Wegweiser auf der "Fusion". Symbolbild.Bild: www.imago-images.de

"Sind traurig und niedergeschlagen" – 28-Jähriger tot in Zelt auf der "Fusion" gefunden

01.07.2019, 16:4901.07.2019, 17:04

Auf dem Gelände des alternativen Kulturfestivals "Fusion" in Mecklenburg-Vorpommern ist am Sonntagvormittag ein 28-Jähriger tot aufgefunden worden. Nach Angaben des leitenden Arztes habe der Mann aus Mainz in einem Zelt gelegen, teilte die Polizei mit.

Rettungskräfte und ein Notarzt hätten nur noch den Tod feststellen können. Kriminalpolizisten seien zum Einsatz gekommen. Die Todesursache sei noch unklar, es gebe aber keine Hinweise auf ein Fremdverschulden.

Um 17 Uhr wurde das Festival für "einen Moment der Ruhe" unterbrochen, um gemeinsam inne zu halten und zu trauern.

Das Fusion Festival findet seit mehr als 20 Jahren statt und ist in dieser Zeit stetig gewachsen. Unter jungen Leuten ist es bundesweit als entspanntes Musikevent nahe der Müritz bekannt. In diesem Jahr kamen von Mittwoch bis Sonntag rund 70.000 Menschen zu dem Festival in Lärz bei Mirow.

(as/dpa)

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Zwei Jahre nach dem Ausbruch des Coronavirus ist ein Ende der Pandemie nicht wirklich absehbar. Im Sommer ein nur zaghaftes Herantasten an das, was einmal Normalität war, im Winter Kontaktbeschränkungen und permanentes Testen kombiniert mit quälender Ungewissheit. Zwar könnte Omikron endlich den Weg in die Endemie ebnen, doch erst einmal bleibt es dabei: Was in drei Monaten ist, kann niemand sicher sagen. Dieser Mangel an sicheren Perspektiven (bezogen auf praktisch alles) ist vielleicht der Faktor, der mir in dieser Situation persönlich am meisten zu schaffen macht. Die Vorfreude auf jeden Urlaub, auf jedes Konzert, wird fast schon automatisch getrübt von der leider zu oft realistischen Befürchtung, letztlich doch wieder alleine zu Hause sitzen zu müssen.

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