Politik
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und die Werbung von watson und Werbepartnern zu personalisieren. Weitere Infos: Datenschutzerklärung.

Seehofer tritt im Januar als CSU-Chef zurück – als Innenminister? Unklar.

Am Ende ist es passiert, wie es viele kommen sahen. Nach ausuferndem Asylstreit, nach einem zurückgenommen Rücktritt als Innenminister und nach einer verlorenen Landtagswahl: Horst Seehofer gibt dem Druck in der eigenen Partei nach und will nicht länger Chef der CSU sein.

Anfang kommenden Jahres, am 19. Januar, will er den Partei-Vorsitz abgeben.Noch am selben Tag soll es einen neuen Vorsitzenden geben.

Seehofer teilte am Freitag mit:

"Zu diesem Zeitpunkt werde ich mein Amt als Parteivorsitzender zur Verfügung stellen."

Und schrieb weiter: "Das Jahr 2019 soll das Jahr der Erneuerung der CSU sein."

Seehofer machte allerdeings keine Angaben zu seiner Zukunft als Bundesinnenminister. Vergangene Woche verhielt er sich in diesem Punkt fast ein wenig Trump-like.

Erst hatte er angekündigt, nur beide Jobs zusammen zu machen, oder gar keinen:

Kurze Zeit später ruderte er dann in einer Pressekonferenz plötzlich wieder zurück und sagte, er wolle im Amt bleiben.

Auch das hatte sich schon angekündigt, nachdem Seehofer in der vergangenen Woche auf einer Pressekonferenz ankündigte, im Amt bleiben zu wollen. 

Die Geschichte des Horst:

Seehofer war 2008 erstmals zum CSU-Vorsitzenden gewählt worden. Von 2008 bis März 2018 war er auch bayerischer Ministerpräsident - diesen Posten musste er auf Druck seiner Partei dann an Söder abgeben. Er blieb dafür CSU-Chef - und wurde zugleich neuer Bundesinnenminister.

(mbi/hau/dpa)

Beim Thema Twitter ist Seehofer so garnicht wie Trump:

Die AfD bejubelt das Aus von Angela Merkel

Play Icon

Video: watson/Max Biederbeck, Lia Haubner

Wer ist der nächste Seehofer?

0
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Diese Schüler-Kampagne wird die AfD so richtig nerven

Es ist offensichtlich, dass sich die AfD vor dem Einfluss der Schulen fürchtet. Genauer gesagt, ging es bisher vor allem um die Lehrer und ihre Rolle gegenüber den Wählern von Morgen Schülern.

Die AfD ist der Auffassung, dass Lehrer die Jugend politisch beeinflussen. In den vergangenen Monaten hat die Partei deshalb in zahlreichen Bundesländern Meldeportale auf den Weg gebracht, bei denen sich der Nachwuchs anonym melden soll, um politischen Einfluss von oben zu melden.

Jetzt kommt neuer …

Artikel lesen
Link to Article