Ein Mitarbeiter der DB-Sicherheit kontrolliert am Stuttgarter Hauptbahnhof die Maskenpflicht in einem ICE der Deutschen Bahn.

Mitarbeiter der DB-Sicherheit und Polizei kontrollierten Anfang Dezember an einem bundesweiten Aktionstag die Einhaltung der Maskenpflicht, wie hier in Stuttgart. Bild: dpa / Sebastian Gollnow

Bahn droht wiederholten Maskenmuffeln mit Beförderungsausschluss

Die Deutsche Bahn droht Maskenmuffeln in Zügen mit einem dauerhaften Beförderungsausschluss. Ein Bahnsprecher sagte der "Welt am Sonntag", wer das Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung wiederholt verweigere, ohne eine Ausnahme glaubhaft machen zu können, "verstößt gegen die Coronaschutzverordnungen der Länder und begründet somit eine Wiederholungsgefahr für die öffentliche Sicherheit und Ordnung". Gemäß der Eisenbahnverordnung könne ein Beförderungsausschluss "bei drohender Gefahr präventiv ausgesprochen werden".

Bislang droht Fahrgästen, die ohne Mund-Nasen-Bedeckung in Zügen angetroffen werden, der einmalige Rauswurf aus dem Zug am nächsten Bahnhof und ein Bußgeld von der im jeweiligen Bundesland zuständigen Gesundheitsbehörde. "Für den Adressaten eines Beförderungsauschlusses bedeutet das, dass er bei erneut auffälligem Verhalten eine Strafanzeige wegen Hausfriedensbruchs bekommt", führte der Bahnsprecher aus.

Nach Angaben der Bundespolizei wurden zwischen dem 12. September und dem 7. Dezember fast 200.000 Menschen ohne Maske in Zügen und Bahnhöfen angetroffen, wie die Zeitung weiter schreibt. Die Bahn geht jedoch davon aus, dass sich 99 Prozent ihrer Kunden an die geltende Maskenpflicht halten.

(andi/afp)

Neuer Plan der Bundesregierung: Corona-Impfung ab April beim Hausarzt

Die Bundesregierung arbeitet an einer Strategie, wie Impfstoff an die bundesweit rund 100.000 Arztpraxen verteilt werden kann. Die Bevölkerung soll dann künftig dort geimpft werden. Das erfuhr das Wirtschaftsmagazin „Business Insider“ aus Regierungskreisen. Damit sollen die bundesweit rund 400 Impfzentren schrittweise aufgelöst werden. Bereits ab April, wenn deutlich mehr Impfstoff vorhanden sein soll, könnten sich Impfwillige bei ihrem Hausarzt melden, so der Plan.

Über die Hausärzte wären …

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