Wetter

Dieser Hurrikan rollt gerade auf Europa zu – und es sieht nicht gut aus

Über dem Atlantik spielt sich derzeit Außergewöhnliches ab: Dort wütet derzeit der Hurrikan "Lorenzo" mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 295 km/h. Der Sturm erreicht derzeit die Kategorie 5 von 5.

Noch befindet sich der Hurrikan 2000 Kilometer weit weg von der Zivilisation, doch laut mehreren Wetterdiensten steuert der Sturm auf das europäische Festland zu. Über dem warmen Atlantik gewinnt "Lorenzo" weiter an Stärke – und das könnte gefährlich werden.

Wie MeteoNews berechnet, dürfte der Sturm am Dienstagabend und in der Nacht auf Mittwoch (Lokalzeit) voraussichtlich auf die Azoren treffen. Mit großer Sicherheit wird sich der Hurrikan bis dahin etwas abschwächen und vermutlich auf Stufe 2 zurückgestuft.

Dabei sind jedoch weiterhin Windböen bis etwa 200 km/h oder auch noch mehr möglich und es wird zu kräftigen Niederschlägen kommen. Eine weitere sehr große Gefahr geht von der erwarteten Sturmflut aus, diese dürfte die Küstengebiete und tiefer gelegene Orte unter Wasser setzen. Aktuell dürfte es die nordwestlichen Inseln der Azoren am stärksten treffen. Es ist von sehr großen Schäden an Natur und Infrastruktur auszugehen. "Die Bewohner müssen sich auf einen schlimmen Sturm gefasst machen", so Meteorologe Patrick Suter gegenüber dem "BLICK".

Auf seinem weiteren Weg wird der Hurrikan "Lorenzo" voraussichtlich in Richtung britische Inseln und Irland ziehen und dort im Südwesten am Freitag als Tiefdruckgebiet noch teils stürmische Winde und größere Niederschlagsmengen mit sich bringen. Danach sieht es aktuell so aus, als würde der Sturm über dem Nordatlantik verschluckt werden und rasch zerfallen.

(ohe)

0
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Soviel Plastik wie möglich: RTL-Reporter zwingt sich gesundheitsschädliches Experiment auf

RTL feiert in diesen Tagen grüne Woche. Der Kölner Privatsender beschäftigt sich in einer Aktionswoche mit der Plastikmüllvermeidung. Dafür schickte RTL seinen Reporter Jenke von Wilmsdorff für ein Experiment los. In seiner Sendung "Das Jenke Experiment" beschäftigte sich der Journalist mit den Auswüchsen unseres Plastikkonsums.

Die Auswirkungen von Plastik auf den Körper will Jenke von Wilmsdorff in seiner Sendung selbst überprüfen: Für einen Monat will von Wilmsdorff verstärkt …

Artikel lesen
Link zum Artikel