Refugees and migrants wait to be rescued by members of the Spanish NGO Proactiva Open Arms, after leaving Libya trying to reach European soil aboard an overcrowded rubber boat, north of Libyan coast, Sunday, May 6, 2018. In total 105 refugees and migrants from Bangladesh, Egypt, Nigeria, Marrocos, Gana, Pakistan, Sudan, Libya, Eritrea and Senegal were rescued in the overcrowded rubber boat. (AP Photo/Felipe Dana)

Immer wieder versuchen Flüchtlinge mit Booten über das Mittelmeer nach Afrika zu kommen.  Bild: Felipe Dana/AP (archiv)

Mindestens 35 Flüchtlinge vor Tunesien ertrunken

Vor Tunesien sind mindestens 35 Flüchtlinge ertrunken. Dutzende Menschen konnten von einem sinkenden Fischerboot vor der Küste des nordafrikanischen Landes gerettet werden, wie die Regierung in Tunis Sonntag mitteilte. Zunächst war von elf Toten die Rede gewesen.

Von Tunesien aus starten eigentlich wesentlich weniger Migranten auf Booten in Richtung Italien als vom chaotischen Nachbarland Libyen. Die Inselgruppe Kerkenna in der tunesischen Provinz Sfax entwickelte sich aber zuletzt immer mehr zum Ausgangspunkt vieler illegaler Überfahrten.

Im vergangenen Jahr hatten rund 5700 Tunesier versucht, Europa mit dem Schiff zu erreichen.

(pb/afp/dpa)

Deutscher "Lifeline"-Kapitän gegen Kaution auf freiem Fuß – vorerst

Zweimal hatte die Polizei in Malta den Kapitän der "Lifeline" bereits verhört, am Montag stand Claus Peter Reisch dann vor dem Gericht in Malta. Nun ist er gegen Kaution auf freien Fuß gesetzt worden – vorerst. 

Denn: Als nächster Gerichtstermin wurde der 5. Juli festgesetzt. Ihm werden Verfehlungen im Zusammenhang mit der Registrierung des Schiffes vorgeworfen.

Claus-Peter Reisch, hat die Anschuldigungen vor Gericht zurückgewiesen. "Unsere Mission hat 234 Menschen gerettet, und ich bin mir …

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