Kriminalität
January 19, 2017 - Juarez, Chihuahua, Mexico - JOAQUIN GUZMAN LOERA, the drug lord and chieftain of the Sinaloa cartel known as El Chapo, was extradited to the United States on Thursday January 19, 2017 and flown from a jail in Ciudad Juarez, Mexico to Long Island MacArthur Airport in Islip, New York to face numerous charges. Ciudad Juarez Mexico PUBLICATIONxINxGERxSUIxAUTxONLY - ZUMAp124 20170119_zaa_p124_008 Copyright: xPrensaxInternationalx

Wird im Knast kaum Möglichkeiten haben, mit modischer Kleidung aufzufallen, will aber trotzdem eine Mode-Linie starten: Der Schwerverbrecher "El Chapo". Bild: imago

Verurteilter Drogenbaron "El Chapo" will ein Mode-Label starten

Der verurteilte Drogenboss Joaquin Guzman, besser bekannt als "El Chapo", will offenbar ein Mode-Laben gründen. Er selbst wird auf absehbare Zeit nicht die Gelegenheit haben, sich in modischer Kleidung zu zeigen. Der ehemalige Boss des mexikanischen Sinaloa-Kartells wurde im Februar von einer US-Jury für schuldig befunden. Das Strafmaß wurde noch nicht verkündet, Guzman muss jedoch mit einer lebenslangen Haftstrafe rechnen.

Und trotzdem will er offenbar wieder Stoff verkaufen. Diesmal allerdings im wahrsten Sinne des Wortes. Wie US-Medien berichten, hat "El Chapo" in seiner Zelle in New York die nötigen Papiere für die Nutzung seines Namens und seiner Unterschrift auf einer Modelinie unterzeichnet. Demnach soll seine Frau die Mode-Firma führen.

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Die Frau des verurteilten Drogenbosses, Emma Coronel Aispuro Guzman, soll das Modelabel führen. Bild: imago

Wie Sky News berichtet, soll die Firma "El Chapo Guzman" heißen. Schon in diesem Sommer solle eine Reihe an Caps auf den Markt kommen. Die Kleidung solle zunächst in Mexiko und den USA erhältlich sein.

Massenmörder-Mode

Im Februar hatte Guzmans Tochter Giselle bereits eine Modelinie gestartet: "El Chapo 701". Deren Website beschrieb "El Chapo" als "bescheidenden Verkäufer von Orangen mit vielen Zielen und großem Ehrgeiz".

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Bild: screenshot

Der "Orangen-Verkäufer" soll laut Anklage der Staatsanwaltschaft in New York nicht nur für den Schmuggel von über 150 Tonnen Kokain, sondern auch für bis zu 3.000 Morde verantwortlich sein.

(fh)

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