Italien
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und die Werbung von watson und Werbepartnern zu personalisieren. Weitere Infos: Datenschutzerklärung.

Rettungsschiff legt in Sizilien an – 177 Flüchtlinge dürfen nicht aussteigen

21.08.18, 05:24 21.08.18, 07:04

Nach mehreren Tagen im Mittelmeer ist ein Schiff der italienischen Küstenwache mit 177 Migranten an Bord im sizilianischen Catania eingelaufen. Allerdings dürfen die Geretteten das Schiff zunächst nicht verlassen, wie die italienische Nachrichtenagentur Ansa in der Nacht zu Dienstag berichtete.

Häfen immer wieder gesperrt

Seit Amtsantritt der neuen populistischen Regierung in Rom im Juni werden immer wieder Schiffe mit geretteten Migranten tagelang im Mittelmeer blockiert. Italien kritisiert seit Längerem, dass es in der Europäischen Union die Hauptlast der Migration trage. Seit 2014 erreichten mehr als 650.000 Menschen die italienische Küste.

Italian Interior Minister Matteo Salvini arrives before the state funeral of the victims of the Morandi Bridge collapse, at the Genoa Trade Fair and Exhibition Centre in Genoa, Italy August 18, 2018. REUTERS/Stefano Rellandini

Italiens Innenminister Matteo Salvini Bild: Reuters

Neben Italien weigert sich auch Malta, seine Häfen zu öffnen

Die beiden Länder handelten in den vergangenen Wochen mehrmals ad hoc mit anderen EU-Staaten die Verteilung der Menschen aus. Auch Deutschland beteiligte sich daran.Erst letzte Woche hatte Malta das Flüchtlingsrettungsschiff "Aquarius" nach tagelanger Irrfahrt einlaufen lassen, nachdem mehrere EU-Staaten die Aufnahme der 141 Flüchtlinge an Bord zugesagt hatten.

Erst letzte Woche hatte Malta das Flüchtlingsrettungsschiff "Aquarius" nach tagelanger Irrfahrt einlaufen lassen, nachdem mehrere EU-Staaten die Aufnahme der 141 Flüchtlinge an Bord zugesagt hatten.

Die "Diciotti" hatte am Donnerstag 190 Migranten von einem Boot in der Such- und Rettungszone Maltas aufgenommen. Die Italiener brachten 13 Menschen, die dringende medizinische Hilfe benötigten, auf die italienische Mittelmeerinsel Lampedusa. Die "Diciotti" sollte die anderen Migranten nach Malta bringen. Dafür wurde ihr aber von Malta die Erlaubnis verweigert.

(aj/dpa)

Der Tag:

Kreisklassen-Schiri entscheidet Spiel mit Videobeweis – per Handy

Trumps Penis sieht aus wie "Toad" von Mario Kart – sagt Stormy Daniels

Meine Wangen fallen ab! Errätst du, was diese 9 Redewendungen bedeuten?

Dieser Gründer sicherte sich den größten Deal in der Geschichte der  "Höhle der Löwen"

++ Steve Irwins Familie bekommt eigene TV-Sendung ++

Nach Satire-Dreh – Autor bekommt Besuch von AfD-Mann und Morddrohungen

Alle Artikel anzeigen

Abonniere unseren Newsletter

0
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Tag 7: Die Flüchtenden haben das italienische Rettungsschiff "Diciotti" verlassen

Es muss eine Tortur gewesen sein. Nach langer Flucht hat es sieben Tage und großes politisches Kräftemessen gebraucht, aber jetzt endlich dürfen sie runter. Im Hafen von Catania haben 137 Flüchtende das Rettungsschiff "Diciotti" verlassen. Einer nach dem anderen ging in der Nacht zum Sonntag von Bord.

Anschließend wurden die aus Seenot Geretteten nach Messina gebracht.

Insgesamt hatte die italienische Küstenwache am 16. August 190 Migranten im Mittelmeer gerettet. Einige wurden schon …

Artikel lesen