Kriminalität
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Mindestens 19 Tote nach Explosion in Schule auf der Krim

Bei einer Explosion in einer Schule in der Stadt Kertsch auf der Krim sind am Mittwoch mindestens 18 Menschen getötet worden. Wie die russische Nachrichtenagentur Tass unter Berufung auf örtliche Behörden berichtete, wurden bei der Explosion in der technischen Schule der Hafenstadt Kertsch etwa 70 weitere Menschen verletzt.

Die ersten Vermutungen zur Tag

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Der lokale Sender KerchFM veröffentlicht erste Bilder der Schule. Video: YouTube/Kerch.FM

Nach Angaben des Krim-Regierungschefs war die Explosion Tat eines Schülers. Der junge Mann sei im vierten Lehrjahr gewesen, sagte Krim-Chef Sergej Aksjonow. Der Schüler habe sich später selbst erschossen. Seine Leiche wurde nach Aksjonows Angaben in der Bibliothek im zweiten Stock des Gebäudes gefunden.

Zunächst war auch über einen Terroranschlag spekuliert worden. 

In ersten Berichten war von einer Gasexplosion die Rede

Lass dir helfen

Bestimmte Dinge beschäftigen dich im Moment sehr? Du hast das Gefühl, dich in einer ausweglosen Situation zu stecken? Wenn du dir im Familien- und Freundeskreis keine Hilfe suchen kannst oder möchtest – hier findest du einige anonyme Beratungs- und Seelsorgeangebote:

Telefonseelsorge: Unter 0800 – 111 0 111 oder 0800 – 111 0 222 erreichst du rund um die Uhr Mitarbeiter, mit denen du über deine Sorgen und Ängste sprechen kannst.

Auch ein Gespräch via Chat oder E-Mail ist möglich. telefonseelsorge.de

Kinder- und Jugendtelefon: Der Verein "Nummer gegen Kummer" kümmert sich vor allem um Kinder und Jugendliche, die in einer schwierigen Situation stecken. Erreichbar montags bis samstags von 14 bis 20 Uhr unter der Rufnummer 116 111. nummergegenkummer.de

Muslimisches Seelsorge-Telefon: Die Mitarbeiter von MuTeS sind 24 Stunden unter 030 – 44 35 09 821 zu erreichen. Bei MuTeS arbeiten qualifizierte Muslime ehrenamtlich. Ein Teil von ihnen spricht auch türkisch. mutes.deHier findest du eine Übersicht aller telefonischer, regionaler, Online- und Mail-Beratungsangebote in Deutschland: suizidprophylaxe.de

Der politische Hintergrund zur Krim

KRASNODAR TERRITORY, RUSSIA - OCTOBER 1, 2018: Trucks move along Crimean Bridge across the Strait of Kerch. Sergei Malgavko/TASS PUBLICATIONxINxGERxAUTxONLY TS0920C7

Die Brücke von Kertsch verbindet die Krim mit Russland Bild: imago stock&people

Von der Hafenstadt Kertsch auf der Krim führt eine neue Brücke aufs russische Festland. Russland hat die Halbinsel Krim seit dem Jahr 2014 besetzt und sich die Loslösung von der Ukraine per Referendum bescheinigen lassen. Völkerrechtlich wird die Annexion nicht anerkannt. Die EU-Staaten und andere westliche Länder halten seit 2014 Sanktionen gegen Russland wegen der Besetzung der Krim aufrecht.

(fh/afp)

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