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Sci-Fi-Filme wie Star Wars haben in den vergangenen Jahrzehnten die Western abgelöst. Bild: imago stock&people/montage

Hallo Horror! R.I.P Liebesfilme. Welche Film-Genres ihren Niedergang erlebten

Die Film-Industrie wird kleiner, weil die Leute immer mehr Serien schauen? Nicht ganz. 2017 etwa war das umsatzstärkste Kinojahr der Filmgeschichte. Es werden weiterhin Milliarden ausgegeben für bombastische Produktionen. 

Doch wie sieht es in den verschiedenen Genres aus? Welche Filme lohnen sich für Produktionsfirmen?

Der Datenanalyst Bo McCready hat analysiert, wie sich die Filmgenres von 1910 bis 2018 entwickelt haben. Dabei schaute er auf der Filmdatenbank IMDb, wie hoch der Anteil der produzierten Filme für jedes Genre war. 

So veränderte sich die Beliebtheit der Genres über die Jahre:

Bild

public.tableau.com

Die Genres mit dem meisten Zuwachs:

Thriller:

Das Thriller-Genre hat den wohl konstantesten Anstieg in den letzten 100 Jahren erlebt, von zwei Prozent im Jahr 1928 auf 12 Prozent im letzten Jahr.

Dokumentationen: 

Den größten Zuwachs erlebte die Produktion von Dokumentationen. In den letzten zehn Jahren sind sie zum größten Genre neben Comedy geworden. 2014 waren sogar 26 Prozent aller Produktionen Dokumentationen.

Horror:

Horror-Filme machen heute 11 Prozent aller Produktionen aus. Seit dem neuen Millenium scheinen sie besonders beliebt zu sein. 

Sci-Fi:

In den Fünfzigern wurde die Produktion von Science-Fiction-Filmen immer populärer. Trotzdem macht sie immer noch "nur" 3 Prozent aller Filme aus.

In etwa unverändert:

Comedy:

Das größte Genre bleibt die Komödie. 24 Prozent der Filme sollten letztes Jahr auf die Lachmuskeln gehen. Interessant auch: Die relativ gesehen meisten Komödien wurden 1941 produziert (41 Prozent), mitten im Zweiten Weltkrieg.

Actionfilme:

Auch die klassischen Actionstreifen bleiben mit 10 Prozent Gesamtmarktanteil ein wichtiges Genre. Allerdings waren die 80er und 90er dahingehend ein goldenes Zeitalter. 1989 war das Jahr der Actionfilme (17 Prozent Anteil).

Fantasy: 

Relativ klein und konstant bleibt das Fantasy-Genre: Die Schwelle von 3 Prozent wurde in 20 Jahren nicht über- oder untertroffen.

Genres mit den meisten Verlusten:

Krimi:

Krimis machen 2018 noch sechs Prozent aus, 1950 waren das noch 17 Prozent.

Kriegsfilme:

Nur ein Prozent der Filme handelten letztes Jahr vom Krieg. Im Kriegsjahr 1943 waren das noch 14 Prozent. 1947, ein Jahr nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs, war dieser Wert schon wieder bei 3 Prozent.

Musicals:

2018 machen Musicals nur 1 Prozent der Filme aus. Interessanterweise waren 1930 ganze 16 Prozent der Produktionen Musicals. 

Romanzen:

Geliebt wird immer, könnte man meinen. Nicht auf der Leinwand. Nur noch 8 Prozent der Streifen sind Liebesfilme. 1930 waren das noch 29 Prozent, selbst 2002 mit 15 Prozent fast noch doppelt so viele wie letztes Jahr.

Western:

Weniger als ein Prozent der Filme sind letztes Jahr Western gewesen. Ab dem Jahr 1980 wurden kaum noch Western produziert, dabei waren im Jahr 1950 spielten noch 13 Prozent aller Spielfilme im Wilden Westen.

(tl)

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Video: watson/teamvideo

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