USA
President Donald Trump speaks during a roundtable on the

Bild: Evan Vucci/AP

Dieser Brief von 59 Großkonzern-Managern wird Trump nicht gefallen

US-Präsident (und Milliardär) Donald Trump sieht sich selbst gerne als bestens vernetzten Wirtschaftsexperten. In den Chefetagen der US-Konzerne kommt der Republikaner dennoch nicht gut an.

Langjährige Mitarbeiter müssten damit rechnen, ihren Status aberkannt zu bekommen. Die Regierung müsse bei ihrer "legitimen Überprüfung" der Einwanderungsregeln Änderungen vermeiden, die...

"das Leben Tausender gesetzestreuer und qualifizierter Mitarbeiter durcheinanderbringen und die der Wettbewerbsfähigkeit der USA erheblichen Schaden zufügen".

aus dem Brief der 59 Großkonzern-Manager

Der Arbeitskräftemangel führe schon jetzt dazu, dass die Zahl unbesetzter Stellen auf historische Höchststände steige. Da sei es der falsche Zeitpunkt, den "Zugang zu Talenten" zu beschränken, schreiben die Führungskräfte in ihrem auf vergangenen Mittwoch datierten Brief.

Trump hat im Zuge seiner verschärften Einwanderungspolitik eine ganze Reihe von umstrittenen Maßnahmen angeordnet oder angekündigt. 

Einwandern in den USA:

Wer unbefristet in den USA wohnen und arbeiten möchte, braucht eine "Green Card". Gute Chancen hat, wer etwa besonders qualifiziert oder mit einem US-Staatsbürger verheiratet ist oder in den USA investieren will. Ein weiterer, aber nicht so aussichtsreicher Weg ist es, eine "Green Card" zu beantragen, wenn man bereits ein Einwanderungsvisum hat. Die Behörden veranstalten zudem eine Lotterie, über die "Green Cards" nach dem Zufallsprinzip vergeben werden. Daran können Menschen aus Ländern teilnehmen, die zuletzt eine niedrige Einwanderungsrate hatten. Die Regierung von Präsident Donald Trump hat Änderungen eingeführt, die den Antragsprozess erschweren. So sind die Formulare umfangreicher geworden. Außerdem müssen sich nun viel mehr Bewerber einer Befragung stellen, was den Prozess aus Sicht von Beobachtern verzögern könnte.

(pb/rtr)

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