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Beliebtes Ausflugsziel: Die niederländische Stadt Venlo liegt direkt an der Grenze zu Nordrhein-Westfalen. Bild: imago images / Gottfried Czepluch

Keine Maskenpflicht: Deutsche strömen zum Shoppen in die Niederlande

Zum Shoppen in die Niederlande fahren, das ist für Menschen, die an der Grenze zu unserem Nachbarland wohnen, gang und gäbe. Einkaufslustige zieht es oft und gerne in Städte wie Enschede, Arnheim und Venlo oder ins Fashion-Outlet in Roermond.

Ein bisschen Urlaubsgefühl, ein oft breiteres Angebot als in deutschen Supermärkten und Gartencentern sowie teilweise günstigere Preise lauten die Argumente für einen Trip nach Holland.

Niederlande stoppen Stichproben-Kontrollen an der deutschen Grenze

In den vergangenen Wochen war das aufgrund der Corona-Beschränkungen jedoch nicht möglich. Es gab zwar kein offizielles Einreiseverbot, doch kontrollierten die Niederländer stichprobenartig Deutsche an der Grenze: Wer nur zum Shoppen kommen wollte, wurde ermutigt, wieder umzukehren. Mit dieser Strategie ist nun aber Schluss.

Und so machten sich am Wochenende zum ersten Mal seit Beginn der Corona-Maßnahmen wieder viele Deutsche auf, um jenseits der Grenze einzukaufen.

Venlo: Sonntags einkaufen – ohne Mundschutz

Zum Beispiel in Venlo. Die Stadt in der Provinz Limburg grenzt direkt an NRW. Dort sind größere Läden in der Innenstadt, Einkaufscenter und am Maasboulevard jeden Sonntag geöffnet.

Katzensprung: So nah ist Venlo an NRW.

Doch es war nicht nur die Ausflugslust und die Möglichkeit sonntags einkaufen zu können, warum so viele Deutsche Shopper am vergangenen Wochenende nach Venlo strömten. Sie kamen auch, weil man in den Niederlanden in Geschäften keinen Mund-Nasen-Schutz tragen muss.

Fußgängerzone in Venlo: Eine Maske trägt hier kaum jemand

Ein Supermarktleiter in der 100.000-Einwohner-Stadt erklärte der "Bild"-Zeitung, dass es für die deutschen Kunden vor allem sehr angenehm sei, dass keine Maskenpflicht bestehe.

Demnach trage, anders als in Deutschland, in der Fußgängerzone in Venlo kaum ein Passant einen Mund-Nasen-Schutz, auch wenn es in den Straßen schnell eng werde. Ohne Mundschutz fühle man sich freier, das Einkaufen sei so viel angenehmer, zitiert die Zeitung einen Shoppingtouristen.

(as)

Arzneimittelbehörde EMA verschiebt Entscheidung zu Moderna-Impfstoff

Die Europäische Arzneimittelbehörde EMA hat die Entscheidung über die Empfehlung eines zweiten Corona-Impfstoffes für die EU auf Mittwoch verschoben. Das teilte die EMA am Montagabend in Amsterdam mit.

Der Expertenausschuss der EMA war bereits am Montag und damit zwei Tage früher als geplant zusammengetroffen und hatte über die Zulassung des Impfstoffes des US-Herstellers Moderna beraten. Dabei seien einige Fragen offen geblieben, sagte der niederländische Vertreter in dem Ausschuss. Die EMA …

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