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screenshot youtube/janboehm

Jan Böhmermann will SPD-Chef werden: "Zivilcourage bedeutet, nicht wegzuschauen"

Jan Böhmermann ist zurück – und die Sommerpause hat ihm offensichtlich nicht gut getan. Er will nach eigenen Worten SPD-Chef werden. Das kündigte der Satiriker am Donnerstag in seiner Show "Neo Magazin Royale" an.

In einem Video, das eine SPD-Pressekonferenz nachstellt, sagt er: "Zivilcourage bedeutet, nicht wegzuschauen, nicht vorbeizugehen, wenn jemand hilflos und verletzt am Boden liegt." Er wolle nicht länger wegschauen und vorbeigehen – und der am Boden liegenden SPD helfen, so Böhmermann.

Jan Böhmermann als SPD-Chef?

Willy Brandt sei ihm im Traum erschienen und habe ihm gesagt: "Du musst es machen, der Olaf (Scholz) ist 'ne Pfeife." Es könne juristische Schwierigkeiten geben, sagte er. Aber: "Ich, Jan Böhmermann, möchte Vorsitzender der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands werden." An die Adresse der Parteimitglieder sagte der Entertainer: "Ich bin bereit, die SPD zu retten, wenn Ihr mir dabei helft."

Seine Kampagne habe den Hashtag "#neustart19", die Website den Namen neustart19.de. Jedoch müsse er noch drei Herausforderungen bewältigen, wie Böhmermann auf der Website schreibt:

"1. Formell muss die Kandidatur für den Parteivorsitz bis Sonntag um 18 Uhr eingereicht sein.
2. Ich brauche bis dahin die Unterstützung von fünf SPD-Unterbezirken, einem Bezirk oder einem Landesverband.
3. Ich brauche bis dahin eine gültige Mitgliedschaft in der SPD."

Na, ob er das noch schafft? Und ob Böhmermann als neuer SPD-Chef schon seine zweite Staatskrise auslöst? Wir sind gespannt...

Hier findet ihr das Video, in dem sich Böhmermann um den SPD-Vorsitz bewirbt

(dpa)

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