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Bild: getty images/montage: watson

Mathe-Abi zu schwer? Jetzt gibt es schon in 12 Bundesländern Petitionen

So intensiv hat sich Deutschland lange nicht mehr mit Abiturprüfungen beschäftigt. In Bayern fordern Schüler eine Neubewertung ihrer Abiturprüfungen. Die Aufgaben seien einfach zu schwer gewesen. Eine Petition dazu wurde bereits von fast 65.000 Menschen unterzeichnet. Mittlerweile regt sich auch anderswo Widerstand gegen angeblich zu schwere Mathematik-Prüfungen. Insgesamt wurden nun schon in 12 Bundesländern Petitionen gestartet.

So blicken viele bayerische Schüler auf ihre Prüfungen:

"2016 war es anspruchsvoll, 2017 war es machbar, 2018 war es nahezu leicht und 2019 enthielt plötzlich Aufgabenstellungen, die vorher kaum einer gesehen hatte."

Das schreibt die Schülerin Lisa Müller in ihrem Petitionstext auf der Plattform Change.org. Sie fordert, dass der Notenschlüssel gesenkt und der Schwierigkeit der Aufgaben angepasst wird.

Auch die Lehrergewerkschaft GEW fordert eine Überprüfung in den Ländern, in denen sich viele Schüler von den Aufgaben überfordert gefühlt haben – und gegebenenfalls eine Heraufsetzung der Noten.

Das fordern die Petitionen:

Von diesen unzufriedenen Schülern gibt es einige. Allein in 12 Bundesländern wurden Petitionen gestartet. Insgesamt haben diese Petitionen mittlerweile mehr als 75.000 Unterzeichner, die meisten davon in Bayern.

Zumindest teilweise könnten die Schüler mit diesen Petitionen Erfolg haben: In Bayern, Niedersachsen und Bremen haben die Kultusministerien angekündigt, die Prüfungen zu überprüfen. In Thüringen will das Bildungsministerium zunächst den Notendurchschnitt und Rückmeldungen von den Fachlehrern abwarten.

(fh/dpa)

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