Unionsstreit

"Seehofer kommt heraus als Däumling" – wie die Opposition sich auch ein bisschen freut

Die Union einigt sich, Seehofer bleibt, Transitzonen sollen kommen. Soweit die aktuellen Ereignisse. Die Stimmung in der Opposition: Verwirrung bis Entsetzen über mögliche Transitzonen und die neue Asylpolitik. 

Die Verwirrten:

Die Fraktionsvorsitzende der Grünen glaubt nicht, dass diese Lösung besonders lange hält.

Die stellvertretende Bundesvorsitzende der FDP glaubt an "aufgewärmte Lösungen".

Die Entsetzten: 

Der Europa-Politiker Albrecht spricht von einem "Offenbarungseid".

Der Parteivorsitzende bei der Linkspartei spricht schon von "Masseninternierungslagern".

Eine Grünen-Legende fragt nach der Moral der SPD.

Aus Sicht der AfD kann aber von einer "Asylwende" keine Rede sein. Parteichef Jörg Meuthen sagte, Seehofer habe von der CDU "nur ungedeckte Schecks erhalten". Deutschland werde sich auch in Zukunft schwer damit tun, Asylbewerber, die einmal die Grenze passiert haben, wieder außer Landes zu bringen. Auch durch die Unterbringung in grenznahen Transitzentren werde dieses grundlegende Problem nicht gelöst.

Die Fragenden

Andere verstehen gar nicht erst so richtig, was da eigentlich im 3-Punkte-Plan drinsteht:

Die Schadenfreudigen

Des einen Chaos, ist des anderen

(mbi/ak/dpa)

0
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Olaf Scholz will Bundeskanzler werden und Hartz-IV abschaffen 

Fast drei Jahre vor der nächsten Bundestagswahl erklärt SPD-Vize und Finanzminister Olaf Scholz seine Ambitionen auf das Kanzleramt. "Die SPD will den nächsten Kanzler stellen", sagte der Vizekanzler der "Bild am Sonntag". Auf die Frage, ob er selbst sich das Amt des Bundeskanzlers zutraue, erklärte er: 

Im Hinblick auf eine mögliche Urwahl des SPD-Spitzenkandidaten für die Bundestagswahl verwies Scholz auf seine persönlichen Beliebtheitswerte:

Der frühere SPD-Vorsitzende Martin Schulz hatte …

Artikel lesen
Link zum Artikel