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Markus SOEDER (Ministerpraesident Bayern) gibt sich staatsmaennisch neben bayerischer Flagge,Fahne blickt aus einem Fenster, Einzelbild,angeschnittenes Einzelmotiv,Halbfigur,halbe Figur. Kabinett Soeder/Aushaendigung Ernennungsurkunde,Ernennungsurkunden im Prinz Carl Palais am 12.11.2018, *** Markus SOEDER State Premier of Bavaria is a state man next to Bavarian flag Flag looks out of a window single motif single figure half figure half figure cabinet soeder distribution certificate of appointment certificates of appointment in Prince Carl Palais on 12 11 2018

Markus Söder ist kurz vor seinem Ziel. imago

Keine Gegner weit und breit – Markus Söder will CSU-Vorsitzender werden

Das dürfte zur Formsache werden:

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder will Horst Seehofer auch als CSU-Chef beerben. Nach Seehofers Rücktrittsankündigung und einer Serie von Aufforderungen aus der ganzen Partei meldete der 51-Jährige am Sonntag seine Kandidatur an. "Nach reiflicher Überlegung und dem Wunsch vieler Mitglieder entsprechend bin ich bereit, mich in den Dienst der Partei zu stellen", sagte Söder der dpa in München. "Deshalb bewerbe ich mich um das Amt des Parteivorsitzenden der CSU."

Der neue CSU-Vorsitzende soll auf einem Sonderparteitag am 19. Januar gewählt werden. Zu diesem Datum will Seehofer sein Amt abgeben, das hatte er am Freitag in einer schriftlichen Erklärung angekündigt.

An Söders Wahl besteht kein Zweifel: Am Samstag hatte der einzige weitere ernstzunehmende Anwärter auf den Posten, der Europapolitiker Manfred Weber, seinen Verzicht erklärt – wie zuvor schon der CSU-Landesgruppenchef im Bundestag, Alexander Dobrindt. Andere aussichtsreiche Kandidaten für den Chefposten sind nicht in Sicht.

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Söder kündigte angesichts der beiden zurückliegenden schweren CSU-Niederlagen bei der Bundestagswahl im September 2017 und bei der bayerischen Landtagswahl vor einem Monat an, die Partei im Team in die Zukunft führen zu wollen. "Gemeinsam mit der Basis und den Mandatsträgern wollen wir im Team die CSU weiterentwickeln und erneuern", sagte er. "Große Herausforderungen liegen vor uns. Wir können es nur gemeinsam."

(dpa)

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