AfD
News Bilder des Tages Alexander Gauland, Vorsitzender der AfD-Bundestagsfraktion, PK zu: Haushalt, Chemnitz, diverses, DEU, Berlin, 11.09.2018

Alexander Gauland und die AfD dürften mit ihrem Lehrerportal nicht weit kommen. imago

Keine Petzen für Deutschland – für Juristen ist das AfD-Lehrerportal illegal

Die AfD hatte da wieder eine Idee, mit der sie gut zündeln konnte: Ein Portal soll Lehrer listen, die sich im Unterricht gegen rechts engagieren. 

Doch geht das überhaupt rechtlich?

Nun haben Juristen haben den AfD-Vorstoß des Lehrerportals geprüft. Sie kommen zu dem Schluss:

Fazit: Der Vorstoß ist nicht rechtens. Kontrollverlust bei der AfD.

Das Portal im juristischen Faktencheck

Das pädagogische Bild der AfD

Pädagogisch ist bei der AfD so manches schockierend. In Hessen etwa wirbt ein Landtagskandidat in sozialem Medien damit: 

In der inhaltlichen Debatte (nicht um die Prügelstrafe, sondern das Petz-Portal) beruft sich die Partei auf den sogenannten "Beutelsbacher Konsens". Ein Kompromiss unter Lehrenden in der politischen Bildung, der besagt: 

"Was kontrovers ist, muss [im Unterricht] auch kontrovers behandelt werden."

Grundkonsens der politischen Bildung sauer-beus, michael u.a.: sozialkunde und wirtschaftslehre in lernbausteinen

Soweit, so gut. Steht ja da. Aber ernsthaft, liebe AfD, Artikel 1 des Grundgesetzes lautet: "Die Würde des Menschen ist unantastbar." Das ist nicht verhandelbar. Und damit auch nicht des Behandeln von menschenverachtender Politik.

(dpa, afp, rtr)

0
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Interview

"Bleibt auf der Hut": Deutscher Arzt in New York schickt Mahnung nach Deutschland

New York ist der Brennpunkt des Corona-Ausbruchs in den USA. Das Virus wütet derart heftig in der Millionen-Metropole, dass traditionelle Beerdigungen nicht mehr möglich sind, um die Toten zu bestatten. Auf Hart Island heben Behörden daher ein Massengrab aus. Insgesamt verzeichnete New York bislang rund 7000 Coronavirus-Tote.

Nils Hennig erlebt den Corona-Ausbruch in New York an vorderster Front. Der deutsch-amerikanische Arzt ist am Mount-Sinai-Krankenhaus tätig. Im Interview mit watson …

Artikel lesen
Link zum Artikel