Politik
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Bild: E+/watson montage

Brisantes Video stürzt Österreichs Vize-Kanzler in Krise: Fiel er auf Böhmermann herein?

Ein bisher geheimes Video belastet den österreichischen Vize-Kanzler Heinz-Christian Strache schwer. Die Frage, die nun aufgrund von Recherchen des "Spiegels" und der "Süddeutschen Zeitung" im Raum steht: Ist der FPÖ-Politiker käuflich?

Darum geht's in der Affäre um das brisante Video: Strache habe bei einem Treffen 2017 in Ibiza der angeblichen Nichte eines russischen Oligarchen angeboten, öffentliche Aufträge an sie zu vergeben, sollte sie seiner Partei zum Wahlsieg verhelfen.

Das sind die fünf wichtigsten Fakten:

Eine angebliche Russin macht der FPÖ ein brisantes Angebot

Strache diskutiert 6 Stunden lang über das Angebot

"Wenn sie die 'Kronen'-Zeitung übernimmt drei Wochen vor der Wahl und uns zum Platz eins bringt, dann können wir über alles reden."

Strache spricht über ein womöglich illegales System zur Parteifinanzierung

Böhmermann witzelte bereits Mitte April über ein Ibiza-Treffen der FPÖ

Hier das Video (in sehr schlechter Qualität):

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Video: YouTube/KAROTTEN UND OBST Mixi

"Vengaboys - We're Going to Ibiza!"

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Video: YouTube/Vengaboys

Strache und Gudenus bestätigen das Treffen

"Auf die relevanten gesetzlichen Bestimmungen und die Notwendigkeit der Einhaltung der österreichischen Rechtsordnung wurde von mir in diesem Gespräch bei allen Themen mehrmals hingewiesen."

Auf "Spiegel Online" sind Teile des Videos zu sehen.

(ll)

Exklusiv

Obama-Stratege zu Trumps Plan, vor Gericht zu ziehen: "Auch bei uns standen die Anwälte schon in den Startlöchern"

Joe Biden holt durch die Briefwahlstimmen immer mehr auf und steht kurz davor, US-Präsident zu werden. Noch-Amtsinhaber Donald Trump gefällt das gar nicht und sein Lager kündigt wütend an, die Auszählungen stoppen sowie bereits feststehende Ergebnisse überprüfen zu lassen. Wahlkampf-Experte Julius van de Laar analysiert für watson das bisherige Ergebnis der US-Wahl und erklärt, warum auch Barack Obama notfalls geklagt hätte, um Präsident zu werden.

Noch in der Wahlnacht machte Donald Trump wahr, was er angekündigt hatte: Er erklärte sich selbst zum Sieger. Obwohl er in den Hochrechnungen hinten lag, reklamierte er die Präsidentschaft für sich und forderte, das Auszählen der Briefwahlstimmen einzustellen. Außerdem kündigte er an, gegen das Wahlergebnis vor Gericht ziehen zu wollen und eine Neuauszählung der Stimmen in einigen Bundesstaaten einzuklagen.

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