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Promis trauern um Kobe Bryant. Bild: Getty

"Ich bin am Boden zerstört": So trauert die Welt um Kobe Bryant

Milan Marquard / watson.ch

Der US-Basketball-Star Kobe Bryant kam völlig unerwartet mit erst 41 Jahren ums Leben. Er starb am Sonntag bei einem Helikopterabsturz. Neben ihm verloren auch seine Tochter Gianna "Gigi" (13) und weitere 7 Personen ihr Leben bei dem Unfall.

Die Nachricht schockiert die Welt und die Anteilnahme am frühen Tod der Basketball-Legende ist riesig. Sportler, Sportlegenden, Fans, Musiker, Politiker und viele mehr trauern in den Sozialen Medien.

Bryant war einer der erfolgreichsten und einflussreichsten Profis der Basketball-Geschichte. Er holte in seiner zwanzigjährigen Laufbahn fünf NBA-Meisterschaften mit den LA Lakers und gewann bei den Olympischen Spielen 2008 und 2012 die Goldmedaille mit dem US-Team.

Neben NBA-Legende Shaquille "Shaq" O'Neal und American Football Superstar Tom Brady, äußerten sich beispielsweise auch Donald Trump, Dennis Rodman und Bruno Mars zum Tod Bryants.

Die Reaktionen

"Shaq" war ein enger Freund von Bryant und seiner Familie. Ihm geht auch der Tod von Bryants Tocher Gigi sehr nah:

"Es gibt keine Worte für den Schmerz, den ich durchmache wegen dieser Tragödie, bei der ich meine Nichte Gigi und meinen Bruder Kobe Bryant verloren habe. Ich liebe dich und werde dich vermissen. Mein Beileid geht an die Bryant-Familie und die Familien der anderen Passagiere an Bord. ICH BIN GERADE AM BODEN ZERSTÖRT."

"Die Liebe für Kobe in LA ist sehr stark", wie Zach Schwartz bemerkt:

NFL-Star Tom Brady schreibt: "Wir vermissen dich schon jetzt, Kobe."

Alicia Keys eröffnete die diesjährige Grammy-Verleihung mit einem Andenken an Bryant:

Auch US-Präsident Barack Obama nimmt Abschied:

"Kobe war eine Legende auf dem Basketballplatz..."

Der Schauspieler Jim Carrey widmete dem Verstorbenen ein Bild:

US-Präsident Donald Trump twitterte:

Pete Buttigieg zum Tod von Bryant: "Unsere Leben sind oft beeinflusst durch Menschen, die wir nie treffen oder getroffen haben."

Stan Wawrinka postete kurz vor seinem Achtelfinal ein Bild, das ihn mit Bryant zeigt:

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RIP LEGEND 🙏🏻💔 #kobebryant

Ein Beitrag geteilt von Stanislas Wawrinka (@stanwawrinka85) am

Musik-Superstar Bruno Mars nennt Kobe einen "Superhelden im echten Leben".

Der Fußballer Neymar widmete sein Tor für PSG dem verstorbenen Basketballspieler, indem er mit den Fingern die Nummer 24 (die Nummer von Bryant) zeigte und anschließend in Gedanken zum Himmel schaute:

Auch die deutsche Sportwelt trauert:

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speechless 😪😪😪

Ein Beitrag geteilt von Toni Kroos (@toni.kr8s) am

Dirk Nowitzki teilte eine Nachricht auf Twitter: "Du hast so viele auf der Welt inspiriert, mich eingeschlossen."

Am Sonntagabend zog LeBron James auf der All-Time-Scorer-Liste an Bryant vorbei und es kam danach zu diesem Interview. LeBron würdigte Bryant und erzählte, wie er sich von ihm inspiriert fühle. Zu diesem Zeitpunkt war Bryant noch am Leben.

Der letzte Tweet von Bryant selbst war an LeBron James gerichtet: Er gratulierte ihm zu seiner Leistung:

Doc Rivers, ein ehemaliger Basketballspieler und heutiger Trainer der Los Angeles Clippers, brach während eines Interviews zu Bryants Tod in Tränen aus:

Za'Darius Smith und seine NFL-Teamkollegen von den Green Bay Packers mit einer Kobe-Würdigung beim Pro Bowl: Sie imitierten ein Basketball-Dribbling und warfen danach einen imaginären Korb.

Die Raptors und die Spurs ließen Bryant in Ehren die Uhr beim Spiel ablaufen:

Auch in diesem Spiel wurde symbolisch an Bryant gedacht:

Früher trug Bryant die Nummer 8 – dann wechselte er zur 24.

Natürlich ist der Tod auch für Fans herzzerreißend:

Jason David Williams, ein ehemaliger Basketballspieler, dessen Karriere früh durch einen Motorradunfall beendet wurde, fand herzzerreißende Worte: "Ich hoffe, dass ihr euren Liebsten, egal welcher Konflikt zwischen euch steht, dass ihr die Sache vergesst, egal wie groß oder klein. Es spielt nämlich keine Rolle, es geht ums Leben!"

Mit Material von dpa/afp.

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