Wetter

US-Polizei so: Wartet doch mit den Einbrüchen bis Montag, es ist viel zu heiß

Nicht nur in Europa rollt die nächste Hitzewelle an, auch in Teilen der USA dominieren die heißen Temperaturen. Besonders an der US-Ostküste macht eine schwüle Hitzewelle den Menschen das Leben schwer.

Dem ist sich auch die Polizei in Boston bewusst. Mit einem wohl nicht ganz ernst gemeinten Post auf Facebook bittet sie die Bevölkerung, jegliche kriminelle Aktivitäten zu vermeiden. "Wir bitten alle, die vor haben etwas Kriminelles zu tun, bis Montag zu warten. Es ist viel zu heiß, das kann gefährlich werden."

Stattdessen, so die Polizei weiter, solle man Zuhause die Klimaanlage anschalten und die neuste Staffel der Netflix-Serie Stranger Things gucken. "Wir sehen uns am Montag wieder, wenn's kühler ist."

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bild: facebook/screenshot

Auch in Deutschland wird es wieder richtig heiß

Nach den verbreiteten Gewittern vom Wochenende soll es im Laufe der kommenden Woche immer wärmer werden. "Der Donnerstag könnte nach jetzigem Stand den Höhepunkt der Hitzewelle markieren", sagte ein Sprecher des Deutschen Wetterdienstes (DWD) in Offenbach am Sonntag voraus.

Ursache sei das Hoch "Yvonne", dass sich zum Wochenbeginn über Deutschland breit mache und zunehmend warme bis heiße Luft von Süden bringe.

Laut Prognose wird es am Montag im Süden und Südwesten mit 29 bis 33 Grad bei viel Sonnenschein zunächst am wärmsten. Spürbar kühler bleibt es im Norden und Nordosten. Dort bringe ein letzter schwacher Tiefausläufer viele Wolken und etwas Regen. Die Temperaturen lägen bei 20 bis 26 Grad.

"Der Dienstag legt dann richtig los: Sonnig bei verbreitet 30 bis 33 Grad, in den Flussniederungen des Westens und Südwestens bis 35 Grad", erklärte der Sprecher. Im Norden und Osten bleibe es bewölkt und größtenteils noch unter 30 Grad. Am Mittwoch werde das Wetter ähnlich. Dann gebe es aber überall viel Sonnenschein bei 30 bis 36 Grad, im Südwesten und Westen lokal bis 38 Grad.

Am Donnerstag soll es richtig heiß werden. 33 bis 38 Grad werden erwartet, im Westen und Südwesten könne es noch etwas heißer werden. "In den Nächten wird es spätestens ab der Wochenmitte auch schwierig was das Durchlüften angeht", sagte der DWD-Sprecher. Gerade in den Ballungszentren werde die Temperatur dann kaum noch unter 20 Grad sinken. Zum nächsten Wochenende hin werden wieder Gewitter erwartet. Ob sie Abkühlung bringen, sei noch unklar.

(ohe/pb/dpa)

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