Verkehr

Güterzug entgleist in München und verursacht Millionenschaden

Ein Güterzug ist in München auf dem Weg Richtung Nordsee entgleist. Der Unfall verursachte nach Angaben der Bundespolizei in der Nacht zu Samstag einen Millionenschaden, verletzt wurde niemand.

Das Unglück geschah kurz nach Mitternacht beim Umschlagbahnhof München-Riem. Dabei wurden vier Gleise erheblich beschädigt, außerdem die Lok und die beiden entgleisten Waggons. Ein Oberleitungsmast wurde aus der Verankerung gerissen. Die Oberleitung wurde auf einer Länge von bis zu 80 Metern heruntergerissen.

Wegen des Unfalls wurde der Streckenabschnitt zwischen München und Mühldorf gesperrt, betroffen waren auch S-Bahnen. Die Bahn rechnete damit, dass die Sperrungen und damit die Behinderungen noch länger dauern werden, da sowohl die Bergung des Zuges als auch die Reparatur der Gleisanlagen geraume Zeit in Anspruch nehmen werden.

Der etwa 400 Meter lange Güterzug war kurz nach Mitternacht am Umschlagbahnhof Riem gestartet und mit noch geringer Geschwindigkeit unterwegs, als er entgleiste. Ziel des mit Containern beladenen Zuges war Bremerhaven.

(dpa)

Querdenken-Initiator ruft zu längerer Demo-Pause auf

Der Initiator der sogenannten Querdenken-Bewegung, Michael Ballweg, hat dazu aufgerufen, über den Jahreswechsel verhängte Versammlungsverbote in Berlin zu respektieren. In einer am Donnerstag im Internet verbreiteten Videobotschaft rief Ballweg Gegner der Corona-Maßnahmen dazu auf, nicht am 30. Dezember, 31. Dezember und 1. Januar zu Demonstrationen in die Hauptstadt zu fahren. Den Winter solle die Querdenken-Bewegung dafür nutzen, "Kräfte für den Frühling zu sammeln".

Ballweg kündigte auch an, …

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