Tiere
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und die Werbung von watson und Werbepartnern zu personalisieren. Weitere Infos: Datenschutzerklärung.
Image

Bild: WDR

Wie kamen diese 5 Wasserbüffel am Montag auf die A3? Jetzt wissen wir es

Julia Dombrowsky
Julia Dombrowsky

200 Kilometer Stau entstanden am Montagmorgen auf der A3 zwischen Leverkusen und Langenfeld – weil fünf Wasserbüffel sich auf die Autobahn verirrt hatten.

Wasserbüffel mitten in NRW? Wo kommen die her? Und wie konnten sie entwischen? 

Beim Naturschutzbund (NABU) hat man einen starken Verdacht: "Ich kann Ihnen genau sagen, woher die kommen: Aus der Wupperaue bei Opladen", sagt Bernhard Sonntag, der für den NABU in Köln/Leverkusen arbeitet.

Warum er das glaubt? Er betreut das Wasserbüffel-Projekt dort und die Tiere sind nicht das erste Mal stiften gegangen.

"Ich habe unseren zuständigen Landwirt leider noch nicht erreicht und weiß daher auch noch nicht, wie es zu diesem Ausbruch kam", sagt Sonntag.

Woher kamen die Büffel?

Aber von vorne: Seit 2011 lebt nahe dem Pescher Busch in Leverkusen eine kleine Herde Wasserbüffel als natürlicher Rasenmäher. Das Naturschutz-Projekt wurde von den Behörden bislang gut aufgenommen.

Der Bereich rund um die idyllische Wupperaue muss regelmäßig gepflegt werden und dafür sind Wasserbüffel ideal. "Das sind Tiere, die eben auch ins Wasser gehen", sagt Sonntag, der sich mit landschaftspflegerischen Maßnahmen auseinandersetzt.

Ideales Futterrevier

Die Wupperaue, an der die Büffel sonst grasen.

Die Wupperaue, an der die Büffel sonst grasen.

Klingt nach einer guten Idee. Allerdings ist die Wasserbüffelherde (trotz Zaun!) nicht zum ersten Mal ausgebüxt. Schon 2013 gab es Beschwerden von einem Reiterhof, dem die Tiere zu nahe kamen... 

"Ja, ja, die sind immer mal wieder entlaufen. Aber bis auf die Autobahn haben sie es noch nie geschafft."

Bernhard Sonntag (NABU)

Am Sonntagabend gelang ihnen aber offenbar gerade das. Gerade einmal 1,5 Kilometer trennt die Wupperaue von der A3, wo das Hornvieh dann den 200-km-Stau verursachte.

Wie geht es den Büffeln jetzt?

Zuletzt mussten Tierärzte des Kölner Zoos und die Feuerwehr der Stadt die Herde betäuben und abtransportieren, um den Verkehr wieder zum fließen zu bringen.

Image

Die Büffel, nachdem sie wieder aufwachten.

"Wir hoffen natürlich, dass es den Büffeln gut geht", sagt Sonntag. Sie sollen ihrer alten Weide wieder zugeführt worden sein. Er wartet noch auf Rückmeldung des Landwirts.

Gefahr hätte seiner Meinung nach nicht bestanden. "Man braucht keine Angst vor Wasserbüffeln haben, die sind nicht besonders aggressiv. Eher so wie Rinder."

Und kurios geht es auch hier weiter!

13 Hunde, die nur für eine Aufgabe gezüchtet wurden – und kläglich versagten

Link to Article

watson-Redakteure verraten: So war mein 1. Mal im Internet

Link to Article

"Dat is meine Freiheit!" Die geilsten Trinkhallen im Ruhrgebiet

Link to Article

So viel kostet dich Sex in der Öffentlichkeit

Link to Article

Meine Wangen fallen ab! Errätst du, was diese 9 Redewendungen bedeuten?

Link to Article

Diese 13 Marketing-Pannen sind so peinlich, dass sie schon wieder lustig sind

Link to Article

Du willst irgendwann Kinder? Dann schau dir diese Bilder NICHT an! 

Link to Article

Typ klaut im Suff ein Handy, eine Trompete und ein Kalb

Link to Article

Irgendwie waren sie doch süß, die 13 Irrtümer unserer Kindheit...

Link to Article
Alle Artikel anzeigen
Alle Artikel anzeigen

Abonniere unseren Newsletter

Abonniere unseren Newsletter

0
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Das Islambild der Neuen Rechten? Nur "relativ islamfeindlich", sagt dieser Wissenschaftler

Wie islamfeindlich sind Rechte und Rechtsextreme? Der Philosoph und Historiker Matheus Hagedorny beobachtet bei der Neuen Rechten keine absolute, sondern eine "relative Islamfeindlichkeit". 

Hagedorny, 32 Jahre alt, wohnt in Leipzig und arbeitet in Berlin. Schon seit sechs Jahren beschäftigt sich der Historiker intensiv mit dem Thema extreme Rechte, hat seine Abschlussarbeit über Carl Schmitt, einen Vordenker der Neuen Rechten geschrieben und am Otto-Suhr-Institut zu dem Thema doziert. …

Artikel lesen
Link to Article