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So tötet der Klimawandel die Korallen des Great Barrier Reef

Das Great Barrier Reef gehört zu den schönsten und beeindruckendsten Orten der Erde. Doch das 2300 Kilometer lange Ökosystem an der Nordküste Australiens wird vom Klimawandel bedroht. 

Eine Hitzewelle zerstörte in den Jahren 2016 und 2017 fast ein Drittel des Riffs. Die Erwärmung schädigte die Korallen auf einer mehr als 1000 Kilometer langen Strecke, berichten Wissenschaftler aus Australien und den USA in der Fachzeitschrift "Nature".

So grau und blass wurden viele Korallen durch die Hitzewelle:

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Bild: Daniel Naupold/dpa

Die Korallen wurden durch die Hitze getötet, erklärte Professor Terry Hughes laut einer Mitteilung der James Cook University in Townsville am Donnerstag. "Sie sind nicht langsam verhungert, sie sind direkt als Folge des Hitzestresses abgestorben", sagte der Direktor des dortigen Zentrums für Korallenriffstudien. Als Grund für die starke Erwärmung des Wassers nennen die Forscher eine Kombination von Klimawandel und dem Klimaphänomen El Niño.

"Wenn Korallen nach einer Hitzewelle verbleichen, können sie entweder überleben und langsam ihre Farbe zurückgewinnen, sobald die Temperatur sinkt - oder sie können sterben."

Terry Hughes

In den neun Monaten zwischen März und November 2016 allein seien etwa 30 Prozent der Korallen des gesamten Great Barrier Reef verloren gegangen.

Trotzdem bleibt Hughes zuversichtlich. Rund eine Milliarde Korallen lebten noch und diese seien im Schnitt widerstandsfähiger als die abgestorbenen. "Wir müssen uns dringend darauf konzentrieren, das noch halb volle Glas zu schützen, indem wir diesen Überlebenden helfen, sich zu erholen", so der Wissenschaftler.

Das Great Barrier Reef ist wunderschön - aber gefährdet

(fh/dpa)

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