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666 Prozent zu teuer: Trump muss auf seine Traum-Militärparade verzichten

Der große Diktator (gespielt von Sacha Baron Cohen) durfte im Film einst eine Militärparade durch New York abhalten. Das ist aber nicht jedem vergönnt: Präsident Donald Trump muss auf die von ihm gewünschte große Militärparade erst einmal verzichten.

Offenbar wurde die Parade zu teuer:

Die genauen Gründe dafür wurden offiziell nicht genannt. Ein Regierungsbeamter, der anonym bleiben wollte, sagte aber, die Kosten seien vermutlich ein gewichtiges Argument dafür gewesen. Für die Militärparade zu Ehren der amerikanischen Veteranen und zum Gedenken an den 100. Jahrestag des Endes des Ersten Weltkrieges werden nach seinen Angaben inzwischen in vorläufigen Schätzungen 92 Millionen Dollar veranschlagt. Das aber wären mehr als das Achtfache der ersten Schätzungen aus dem Präsidialamt, die zunächst bei zwölf Millionen Dollar lagen. Die nun berechneten 92 Millionen Dollar würden einen Anstieg von 666 Prozent bedeuten.

Militärparaden sind in den USA ohnehin ziemlich selten. Trump hatte im Februar das Verteidigungsministerium angewiesen, die Möglichkeiten für eine solchen repräsentativen Umzug zu prüfen.

Grund dafür war seine Teilnahme an der traditionellen Militärparade zum französischen Nationalfeiertag am 14. Juli im vergangenen Jahr, von der er sich tief beeindruckt zeigte. 

(pb/rtr)

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