Greta Thunberg
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US-Präsident Trump hat Greta Thunberg polemisch bepöbelt. Jetzt meldete sich Michelle Obama deutlich zu Wort. Bild: getty/twitter screenshot/imago images / MediaPunch

Nach Trump-Pöbelei: Michelle Obama springt Greta Thunberg bei

US-Präsident Donald Trump hat es gar nicht gefallen, dass Klimaaktivistin Greta Thunberg vom "Time"-Magazin zur Persönlichkeit des Jahres 2019 gekürt wurde. Eine total unsouveräne aber auch verächtliche Twitter-Pöbelei gegen Thunberg war am Donnerstag die Folge.

Am Freitag gab es Rückendeckung für Greta: Michelle Obama sandte eine Mut machende Botschaft an die schwedische Klimaaktivistin.

Aber von vorne. Was bisher geschah...

Als "so lächerlich" bezeichnete Trump die Auszeichnung am Donnerstag auf Twitter.

Trumps Pöbelei: "Problem mit ihrer Wutbewältigung"

Trump attackierte die 16-jährige Schwedin scharf: "Greta muss an ihrem Problem mit ihrer Wutbewältigung arbeiten und dann mit einem Freund einen guten, altmodischen Film anschauen." Greta solle "chillen", also sich entspannen.

Michelle Obama nimmt Greta in Schutz: "Ignoriere die Zweifler"

Die Frau des Ex-Präsidenten Barack Obama reagierte auf die Anfeindungen mit einer Botschaft, die von Herzen kam: "Lass niemanden dein Licht dimmen", schrieb sie an Thunberg. "Wie die Mädchen, die ich in Vietnam und auf der ganzen Welt getroffen habe, hast du uns allen so viel zu bieten. Ignoriere die Zweifler und wisse, dass Millionen von Menschen dich anfeuern."

Former U.S. first lady Michelle Obama stands for a photo with female students at the Can Giuoc high school in Long An province, Vietnam, Monday, Dec. 9, 2019. Mrs. Obama is on a visit to Vietnam to promote education for adolescent girls. (AP Photo/Hau Dinh)

Die ehemalige First Lady Michelle Obama kämpft für bessere Bildungs-Chancen junger Mädchen. Hier besucht sie am 9. Dezember Schülerinnen in Long An (Vietnam). Bild: ap

So lässig reagierte Greta auf den Trump-Tweet

Auf den verächtlichen Trump-Tweet konterte Thunberg umgehend und mit Ironie. In ihrem Twitter-Konto änderte sie ihr Profil in: "Eine Teenagerin, die an ihrem Problem mit der Wutbewältigung arbeitet. Sie chillt derzeit und schaut mit einem Freund einen guten, altmodischen Film." Chapeau!

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Bild: screenshot twitter

Was Trump als "so lächerlich" bezeichnet

Das "Time"-Magazin hatte die junge Klimaaktivistin am Mittwoch zur Persönlichkeit des Jahres 2019 erklärt. Der 16-Jährigen sei es gelungen, "Sorgen über den Planeten in eine weltweite Bewegung zu verwandeln, die einen globalen Wandel verlangt".

(afp/lj)

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Donald Trumps neue Hetzjagd gegen die Eliten

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Marc Thiessen ist das konservative Feigenblatt auf der Meinungsseite der "Washington Post". Regelmäßig darf er dort Loblieder auf Trump und seine Regierung singen. In seiner jüngsten Kolumne zerstreut Thiessen Bedenken, das Coronavirus könnte die Wiederwahl Trumps verhindern. Im Gegenteil:

Nicht etwa die Trump-Regierung habe versagt. Es sei der Elite-Sumpf in Washington, der die Amerikaner im Stich gelassen, ja gar den Chinesen ausgeliefert habe, so Thiessen, und gibt dann noch einen drauf:

Zumindest …

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