Bild

Ein Bundeswehr Soldat begleitet auf Truppenübungsplatz in Bnaslawa die Ausbildung kurdischer Peschmerga im nordirakischen Kurdengebiet. Bild: picture alliance/Michael Kappeler/dpa

Bundeswehr hat Ausbildung im nordirakischen Erbil wieder aufgenommen

Die Bundeswehr hat die nach der Eskalation im Irak unterbrochene Ausbildung kurdischer Sicherheitskräfte im Nordirak wieder aufgenommen.

Diese sei nach einer Entscheidung des Hauptquartiers der Koalition gegen die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) und zusammen mit multinationalen Partnern erfolgt, teilte die Bundeswehr am Sonntag mit. Der Ausbildungsbetrieb werde seit 6 Uhr deutscher Zeit fortgesetzt.

Im Zentralirak bleibt die Ausbildung zunächst aber ausgesetzt. Aus dem Zentralirak waren die deutschen Soldaten und Einheiten anderer Staaten abgezogen worden, nachdem die USA in der Nacht zum 3. Januar den iranischen General Ghassem Soleimani mit einem Luftangriff gezielt getötet hatten.

Als Reaktion feuerte der Iran Raketen auf von US-Truppen genutzte Stützpunkte im Irak. Im nordirakischen Erbil rund 90 deutsche Soldaten stationiert.

(dpa/lin)

US-Luftangriffe gegen pro-iranische Milizen in Syrien

Das US-Militär hat auf Befehl von Präsident Joe Biden hin Luftangriffe im Osten Syriens geflogen. Es war der erste offiziell bekannt gewordene Militäreinsatz unter dem Oberbefehl des neuen US-Präsidenten. Das US-Verteidigungsministerium erklärte, das Ziel der Angriffe seien "mehrere Einrichtungen" an einem Grenzübergang gewesen. Diese seien von Milizen genutzt worden, die vom Iran unterstützt würden, erklärte Sprecher John Kirby am Donnerstagabend.

Die Luftangriffe seien eine …

Artikel lesen
Link zum Artikel