Am Ende musste er schnell zum Flughafen – so lief die Zuckerberg-Befragung im EU-Parlament

Um 18.20 Uhr war es soweit. Mark Zuckerberg stellte sich den Fragen aus dem EU-Parlament. Die Befragung wurde live aus dem Sitzungssaal gestreamed.

Die Fraktionsführer und Datenschutzexperten des Europäischen Parlaments hatten den Facebook-CEO geladen, damit er sich zu dem Missbrauch von europäischen  Nutzerdaten erkläre.

Erst US-Senat, jetzt EU-Parlament

Vor dem US-Senat hatte sich Zuckerberg bei einer vergleichbaren Befragung vor allem wortreich entschuldigt. Kritiker fanden seine Ausführungen zu den Nachfragen selbst inhaltsleer.

Haben die Europäer Zuckerberg mehr in die Mangel genommen?

Einige EU-Parlamentarier wollten einer reinen PR-Aktion entgegenwirken und demonstrierten vorab.

Hier die Allianz der Progressiven Sozialdemokraten im EU-Parlament:

Bevor die Befragung selbst losging, durfte Zuckerberg ein vorbereitetes Statement verlesen. Und das war ziemlich erwartbar. In seinem Eingangsstatement erklärte er folgendes:

Im Anschluss durften ihn Politiker befragen. Hier einige der wichtigsten Fragen:

"Als wer wollen Sie in Erinnerung bleiben, als Internet-Gigant oder als gescheitertes Genie, das ein Daten-Monster erschuf?"

Guy Verhofstadt im EU-Parlament

Hier Zuckerbergs Antworten:

Kurzum: Viel Neues kam bei der Befragung nicht herum.

So wurde Zuckerberg zum Schluss der Befragung auch darauf hingewiesen, nicht alle Fragen beantwortet zu haben. Zuckerberg wies darauf hin, dass die Zeit abgelaufen sei. Er müsse seinen Flug kriegen.

Er sicherte allerdings zu, die Antworten schriftlich nachzureichen.

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