Politik
Italian Prime Minister Giuseppe Conte speaks during a meeting with European Commission President Ursula von der Leyen in Rome, Italy August 2, 2019. REUTERS/Ciro De Luca

Der alte neue Premierminister Giuseppe Conte. Bild: reuters

Italien hat eine neue Regierung – jetzt ohne Rechtsradikale

In Italien haben sich "Fünf Sterne" und Sozialdemokraten auf eine neue Regierung geeinigt. Das teilte der italienische Staatspräsident Sergio Matarella mit.

So geht es in Italien nun weiter:

Die neue Regierung soll bereits am Donnerstag vereidigt werden. Danach müssen beide Parlamentskammern der Regierung ihr Vertrauen aussprechen.

Am Dienstag hatten die Fünf Sterne ein entscheidendes Hindernis auf dem Weg zur neuen Regierung aus dem Weg geräumt: Bei einer Onlineabstimmung sprachen sich rund 79 Prozent der teilnehmenden Mitglieder für das Bündnis mit dem vormaligen politischen Gegner aus, mit dem sich die Sterne in der Vergangenheit heftige Auseinandersetzungen geliefert hatten.

Conte war seit Juni 2018 Ministerpräsident an der Spitze einer Koalition von Sternen und Lega, die im August zerbrach. Am 20. August trat Conte zurück, blieb aber geschäftsführend im Amt. Die Sterne bestanden in ihren Gesprächen mit der PD darauf, dass Conte Premier bleiben müsse. Mattarella beauftragte Conte am vorigen Donnerstag mit der Bildung einer neuen Regierung. Es wäre die 66. italienische Regierung seit Gründung der Republik 1946.

(fh/dpa/afp)

2
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
2Alle Kommentare anzeigen

Umstrittenes Foto vor Kirche: Trump verteidigt sich und lügt

Es war ein Foto, mit dem Trump weltweit wiedermal Entsetzen auslöste. Nach einer Rede am Montagabend im Weißen Haus ging er zur nahe gelegenen St. Johns Episcopal Church, um sich dort mit einer Bibel in der Hand für Fotos ablichten zu lassen.

Besonders brisant: Den Weg dazu ließ sich der Präsident von Sicherheitskräften mit Tränengas freischießen. Denn auf der Straße waren Demonstranten, die ein Zeichen gegen Polizeigewalt und Rassismus setzen wollten.

In einem Interview mit dem Radio Sender Fox …

Artikel lesen
Link zum Artikel