Facebook
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und die Werbung von watson und Werbepartnern zu personalisieren. Weitere Infos: Datenschutzerklärung.
Social network. Mobile phone mouse trap isolated on white background. 3d illustration

Facebook kann wehtun. Wenn man es falsch benutzt. Bild: getty

Fake-Profile, Datenklau – vor diesen Facebook-Fallen solltest du dich hüten

Du bekommst häufiger Freundschaftsanfragen von attraktiven Damen oder mysteriösen YouTube-Links? Vorsicht! Wir erklären, was dahinter steckt und woran man betrügerische Fake-Profile erkennt.

Facebook ist das weltweit größte soziale Netzwerk. Mit seinen mehr als zwei Milliarden aktiven Nutzern zieht die Plattform aber auch Betrüger, Datenschnüffler und Spammer an. Sie erstellen falsche Profile und Unternehmens-Accounts, um andere Nutzer hereinzulegen.

Doch was passiert, wenn man fremde Freundschaftsanfragen und Einladungen annimmt?

Wir erklären typische Betrugs-Maschen bei Facebook und zeigen, wie sich Risiken vermeiden lassen.

Fake-Profile: Vorsicht vor Identitätsklau

Vielleicht hast du das ja schon mal erlebt: Eine dir unbekannte Person schickt dir auf Facebook eine Freundschaftsanfrage. Doch es sind nicht nur offensichtlich fremde Kontakte, die Anfragen herumschicken: Viele Betrugsopfer bekommen Freundschaftsanfragen von Leuten geschickt, mit denen du schon befreundet bist.

Dabei handelt es sich um Kopien des eigentlichen Profils, welche dieselben Daten verwenden, aber betrügerischen Zwecken dienen. Um das zu verhindern, sollte man sein Facebook-Profil auf "privat" stellen und Inhalte nur für Freunde sichtbar machen.

Viren- oder Phishing-Links

Immer wieder werden über den Facebook-Messenger dubiose Links verbreitet, die zu YouTube-Videos zu führen scheinen. "Bist du das?", steht zum Beispiel in der privaten Nachricht. Der Text soll das Opfer natürlich nur neugierig machen und zum Klicken verleiten. Manchmal reicht dazu schon ein staunender Smiley.

Der Link führt aber nicht zu YouTube. Stattdessen wird der Nutzer entweder auf eine Phishing-Seite umgeleitet, die wie das Log-in-Formular von Facebook oder einer anderen bekannten Plattform aussieht. Wer sich hier versucht anzumelden, übergibt damit E-Mail-Adresse und Passwort an Betrüger.

Die zweite Möglichkeit: Wer dem Link folgt, wird als nächstes aufgefordert, eine Browser-Erweiterung zu installieren, um das Video abspielen zu können. Doch bei diesem angeblichen "Videoplayer" handelt es sich um eine Spionage-Software, mit der sich die Täter vollen Zugriff auf das Facebook-Konto verschaffen. Von nun an können sie im Namen des Opfers Dinge posten und Nachrichten an die Freunde verschicken. So wird die Schadsoftware weiter verbreitet. 

Falsche Gewinnspiele

Betrüger schlüpfen nicht nur in die Rolle von normalen Facebook-Nutzern. Manche geben sich auch als Unternehmen aus und erfinden attraktive Gewinnspiele. Es werden Autos, iPhones, Traumreisen oder sogar Häuser versprochen. Die Teilnahme kostet angeblich nur ein paar Klicks auf "like" und "teilen". Doch echte Gewinnchancen hat keiner: Nach einiger Zeit verschwindet das Posting wieder.

Die Motivation der Macher ist unterschiedlich: Manchmal geht es "nur" darum, einer Seite in kurzer Zeit zu möglichst vielen Fans zu verhelfen. Manchmal haben es die Täter auf private Daten abgesehen. Wer bei diesen Gewinnspielen mitmacht und mit Name, Telefonnummer und Anschrift herausrückt, kann mit weiteren Spam-Mitteilungen und Betrugsversuchen rechnen.

Vorsicht bei schönen Frauen ohne persönliche Daten

Es gibt einige Verdachtsmomente, an denen man ein Fake-Profil erkennen kann. Dies zeigte sich in einer Untersuchung von knapp 3'000 Facebook-Profilen, welche die IT-Sicherheitsfirma Barracuda Networks durchgeführt hat. 

Die Untersuchung zeigte, dass 97 Prozent der Fakeprofile einen Frauennamen tragen. Nicht selten zeigen die Fake-Konten auf Facebook ein attraktives Profilbild. Hierbei handelt es sich oft um Bilder berühmter Schönheiten, die besonders Männer ansprechen sollen.

Privatfotos findet man bei solchen Fake-Profilen eher selten – es sei denn, diese sind von anderen geklaut. Auch persönliche Daten sind meist rar, da Verfasser solcher Profile wenig Zeit haben, diese Bereiche authentisch auszufüllen. Die Fake-Profile dienen lediglich dem Zweck, Spam und schadhafte Links zu verbreiten.

Tipp: Ob ein Bild geklaut wurde, kannst du oftmals mithilfe der umgekehrten Google Bildersuche herausfinden. Hierzu öffnest du die normale Bildersuche und klickst auf das Kamera-Symbol am rechten Rand der Suchleiste. Nun trägst du in den entsprechenden Reiter die URL des vermeintlich gefälschten Bildes ein, oder lädst zuvor das Bild auf deinen Computer herunter und dann über "Bild hochladen" wieder hoch. Wenn sich nach Klick auf "Bildersuche" viele Ergebnisse von unterschiedlichen Seiten finden, dann handelt es sich höchstwahrscheinlich um ein Fake-Profil.

Achte auch auf die Anzahl der Freunde einer Person, die dir eine Freundschaftsanfrage schickt. Die Studie ergab nämlich, dass Fake-Profile im Durchschnitt 726 Freunde haben, während es bei realen Konten lediglich 130 sind. Bei einer unverhältnismäßig hohen Anzahl solltest du also skeptisch sein.

(str)

Dieser Artikel erschien zuerst auf t-online.de.

Das könnte dich auch interessieren:

Millionen sahen Hartz-IV-Empfänger bei "Armes Deutschland" – jetzt rechnet er mit RTL 2 ab

Link zum Artikel

"In BVB-Bayern-Wendebettwäsche geschlafen"– die lustigsten Reaktionen zum Hummels-Wechsel

Link zum Artikel

Mit diesen 4 Tipps umgehst du die langsamste Kasse im Supermarkt

Link zum Artikel

Heidi Klum postet Oben-Ohne-Video – das sagt Lena Meyer-Landrut dazu

Link zum Artikel

Sommer bei H&M: Das sind die ekligsten Dinge, die mir als Verkäuferin passiert sind

Link zum Artikel

Das deutsche Badewasser ist hervorragend – nur nicht an diesen 6 Orten

Link zum Artikel

Mats Hummels für 38 Mio. zurück zum BVB: Warum ich als Fan sauer wäre

Link zum Artikel

9 Frauen aus den Anfängen des Rock'n'Roll, die die Musikwelt auf den Kopf stellten

Link zum Artikel

Ich wollte Eltern überzeugen, dass Impfen schlecht ist – und scheiterte glücklicherweise

Link zum Artikel

"Soll ich hier den Clown machen?": Kollegah rastet wegen Schweizer Festival aus

Link zum Artikel

Aldi schafft die Kasse ab: Discounter testet wegweisendes Konzept in China

Link zum Artikel

Diese Bilder von den Protesten in Hongkong geht gerade um die Welt

Link zum Artikel

Pascal Hens gewinnt "Let's Dance", aber was viel beachtlicher ist

Link zum Artikel

Gespräch mit einem Luxus-Escort: "Die meisten Prostituierten sind unterer Mittelstand"

Link zum Artikel

Sie demontiert sich selbst: Warum ihr Görlitz-Tweet AKK so heftig um die Ohren fliegt

Link zum Artikel

"Hunderte Mio. Menschen werden betroffen sein": Klimaforscher machen dramatische Entdeckung

Link zum Artikel

Illner geht ihren Gästen mit Personal-Fragen auf die Nerven – "unsägliche Debatte"

Link zum Artikel

"Mit Neonazis mache ich mich nicht gemein" – so begründet ein Ex-AfD-Mann seinen Ausstieg

Link zum Artikel

Vera Int-Veen verurteilt Hartz-IV-Empfänger – dann erkennt sie ihren Fehler

Link zum Artikel

Ein Schrei nach Liebe: Freiwild covern Ärzte und Hosen

Link zum Artikel

"Dachte, dass das für immer ist" – Lena Meyer-Landrut spricht unter Tränen über Trennung

Link zum Artikel

So will Edeka den Drogerien Konkurrenz machen

Link zum Artikel

Rammstein: 7 (fast) unbekannte Fakten über die Band

Link zum Artikel

"Er hat die Ente gefressen": Eisbär frisst Tier vor den Augen der Zoo-Besucher

Link zum Artikel

Rammstein-Sänger soll Mann geschlagen haben – was das mutmaßliche Opfer zu dem Fall sagt

Link zum Artikel

Wegen Cathy-Hummels-Streit: Bundesregierung will Influencer-Gesetz

Link zum Artikel

Posen vorm Reaktor – Influencer machen geschmacklose Instagram-Posts in Tschernobyl

Link zum Artikel

Fotos von Helene Fischers Privat-Konzert aufgetaucht – sie zwingen sie zu handeln

Link zum Artikel

Mein Vater hat eine bipolare Störung – so war meine Kindheit

Link zum Artikel

Rock im Park: Über 130 Menschen erleiden allergische Reaktion

Link zum Artikel

Heidi veröffentlicht Chat mit Tom: Romantisch? Ganz im Gegenteil!

Link zum Artikel

Shitstorm mal anders: Zu wenige Toiletten bei Rock im Park

Link zum Artikel

Von Anime bis True Crime – diese 14 Filme und Serien kommen ab heute auf Netflix

Link zum Artikel

Sturmböen, Hagel und Starkregen: Ab Pfingstmontag geht es bergab mit dem Wetter

Link zum Artikel

Lesbisches Paar in London blutig geschlagen – weil sie sich nicht küssen wollten

Link zum Artikel

Helene Fischer macht's schon wieder – darum sind ihre Worte nur noch Heuchelei

Link zum Artikel

Kelly Family in Berlin: Warum immer noch der Hype? Eine Annäherung in 5 Akten

Link zum Artikel

Trump setzte Kopfgeld auf unschuldige Schwarze aus – jetzt melden sie sich zu Wort

Link zum Artikel

Wie beim WM-Finale 2014! Das steckt hinter der Final-Flitzerin von Madrid

Link zum Artikel

Helene Fischer und die 1-Mio-Euro-Party: Millionär bucht Star für besonderen Abend

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen
0
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Rechtsextremist fälschte Künast-Zitat und wurde jetzt dafür verurteilt

Regelmäßig verbreiten Rechtspopulisten und Rechtsextreme gefälschte Zitate von Politikern, um ihnen Aussagen in den Mund zu legen. Vor allem Grünen-Politikerinnen treffen diese Fakes immer wieder. In Berlin hat nun ein Gericht einen Schweizer Rechtsextremisten verurteilt, der 2016 ein Fake-Zitat von Renate Künast auf Facebook veröffentlicht hatte. Das teilte die Bundestagsabgeordnete am Dienstag gegenüber watson mit.

In dem Post wird Künast mit den Worten zitiert: "Der traumatisierte Junge …

Artikel lesen
Link zum Artikel