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United States President Donald J. Trump and President Andrzej Duda of the Republic of Poland, conduct a joint press conference in the Rose Garden of the White House in Washington, DC on Wednesday, June 12, 2019. PUBLICATIONxINxGERxSUIxAUTxONLY Copyright: xSachsx/xCNPx/xMediaPunchx

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Trump setzt bei Besuch des polnischen Präsidenten zwei Spitzen gegen Deutschland

US-Präsident Donald Trump spielt öffentlich mit dem Gedanken, amerikanische Truppen von Deutschland nach Polen zu verlegen. Es war nicht der einzige Seitenhieb Trumps auf Deutschland bei einem Treffen mit dem polnischen Präsidenten Andrzej Duda am Mittwoch (Ortszeit) in Washington.

Das steckt hinter den Überlegungen

Polens rechte Regierung wirbt seit längerem für eine Aufstockung der amerikanischen Truppen im eigenen Land. Viele Polen sehen in den USA die Schutzmacht gegen eine russische Bedrohung, die an der Ostflanke der Nato seit Beginn der Ukrainekrise besonders stark wahrgenommen wird.

Duda hatte auch eine permanente US-Militärbasis in seinem Land ins Gespräch gebracht – mit dem Namen "Fort Trump", zu Ehren des US-Präsidenten.

Was Trump noch an Deutschland kritisierte

Trump wiederholte zum einen seine Kritik an den seiner Ansicht nach zu niedrigen Verteidigungsausgaben der Bundesrepublik.

Die Nato hatte auf ihrem Gipfel in Wales 2014 beschlossen, dass sich jeder Mitgliedstaat bis 2024 dem Ziel annähern soll, zwei Prozent des BIP für Verteidigung auszugeben. Die Bundesregierung hat versprochen, bis zu diesem Datum auf 1,5 Prozent zu kommen. In der mittelfristigen Finanzplanung ist das bisher aber nicht abgebildet.

Trump verknüpfte diese Debatte auch erneut mit seiner Kritik an Deutschlands Engagement bei der geplanten Ostsee-Gaspipeline Nord Stream 2. Sie soll unter Umgehung von Polen und der Ukraine Gas von Russland nach Deutschland liefern

(ll/dpa)

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