Bochumer Geiselnehmer ist Polizist – und drohte, eine "Wasserstoffbombe" zu zünden

In Bochum sorgte am Montagmorgen ein größerer Polizeieinsatz im Bereich einer Tankstelle im Stadtteil Langendreer für Aufsehen.

Wie die Polizei ebenfalls mitteilte, drohte der Mann damit, die Tankstelle mit einer "Wasserstoffbombe" zu sprengen. Dass das nicht der Wahrheit entsprechen kann, ergibt sich bereits auf den ersten Blick: Wasserstoffbomben sind besonders starke – und besonders komplizierte – Atomwaffen. Nordkorea behauptete 2017, erfolgreich eine Wasserstoffbombe gezündet zu haben. Ob Nordkorea tatsächlich über Wasserstoffbomben verfügt, bezweifelten Experten jedoch.

Die Polizei Bochum äußerte sich bei Facebook zu dem Vorfall:

Die Tat soll private Hintergründe haben. Einen terroristischen Hintergrund schloss die Polizei aus.

(pb/fh/dpa/afp)

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