Italien
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und die Werbung von watson und Werbepartnern zu personalisieren. Weitere Infos: Datenschutzerklärung.
Torwart Davide Capello (Cagliari Calcio)

Bild: Buzzi/imago

Ex-Fußballprofi stürzt beim Brückenunglück von Genua in die Tiefe – das ist sein Bericht

15.08.18, 12:10

Davide Capello war Spieler beim sardischen Erstligisten Cagliari Calcio, heute ist er Feuerwehrmann. Er war mit seinem Auto gerade auf der Brücke in Genua, als das Bauwerk einkrachte.

Wie durch ein Wunder hat der italienische Ex-Fußballprofi Davide Capello den Brückeneinsturz von Genua überlebt. Er stürzte am Dienstag beim Zusammenbruch der über 40 Meter hohen Morandi-Brücke mit seinem Auto in die Tiefe.

"Ich erinnere mich an die Straße, die nach unten stürzte. Und ich hatte das Glück, dass ich, ich weiß auch nicht wo, gelandet bin", sagte er Reportern im Krankenhaus. Es sei wie eine Szene aus einem apokalyptischen Film gewesen, zitierte ihn die Nachrichtenagentur Ansa.

Capello spielte beim sardischen Erstligisten Cagliari Calcio, damals noch ein Serie-B-Verein. Mittlerweile arbeitet er für die Feuerwehr. Er selbst habe die Rettungskräfte an der Unglücksstelle informiert und auch seine Familie verständigt. "Es war schockierend", sagte Capello mehrfach zu den Reportern. Er habe noch immer das Bild der zusammenbrechenden Brücke vor sich.

(pb/dpa)

Hier weitere News des Tages:

Die 7 wichtigsten Fragen zur Brückenkatastrophe von Genua mit 42 Toten

Warum Harvey Weinstein jetzt auch wegen Menschenhandel angeklagt wird

Dieser Gründer sicherte sich den größten Deal in der Geschichte der  "Höhle der Löwen"

Bald wird es offiziell ein drittes Geschlecht in Deutschland geben!

Abonniere unseren Newsletter

0
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

EU-Marinemission "Sophia" steht auf der Kippe – 4 Fragen zur aktuellen Lage

Im Streit um den in der Flüchtlingskrise gestarteten EU-Marineeinsatz im Mittelmeer ist keine schnelle Lösung in Sicht. Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen machte am Donnerstag bei einem EU-Treffen in Wien deutlich, dass Italiens Forderung nach einer fairen Verteilung von aus Seenot geretteten Migranten ein Thema für die Innenminister oder Staats- und Regierungschefs sei.

Sie appellierte zugleich an die Regierung in Rom, die 2015 zur Bekämpfung der Schleuserkriminalität …

Artikel lesen