Politik
2019-11-29 20:43:45 DEN HAAG - Polizei in der Grote Marktstraat in Den Haag. Mehrere Personen wurden bei einem Stich verletzt. ANP SEM VAN DER WAL |

Polizei in der Grote Marktstraat in Den Haag. Bild: picture alliance / ANP

Messer-Angriff in Den Haag: 3 Verletzte – Täter weiter flüchtig

In einer Einkaufsstraße in Den Haag hat es einen Stichwaffenangriff gegeben. Bei dem Angriff unweit des Regierungsviertels wurden am Freitagabend drei Minderjährige verletzt. Sie konnten das Krankenhaus aber nach wenigen Stunden wieder verlassen, wie die Polizei mitteilte. Angaben zum genauen Alter der Opfer machte sie nicht.

Das ist der Tatort:

Ein AFP-Korrespondent berichtete von einer Menschenmenge hinter einer Polizeiabsperrung in der Einkaufsstraße. Polizeihubschrauber kreisten über dem Tatort, zahlreiche Einsatzfahrkräfte waren vor Ort. Auf der bekannten Shopping-Meile im Herzen Den Haags waren wegen des "Black Friday" viele Menschen unterwegs. Die Grote Marktstraat liegt in der Nähe des niederländischen Parlaments und zahlreicher internationaler Organisationen, die in Den Haag ihren Sitz haben.

Zuvor hatte im Zentrum Londons eine Messerattacke gegeben, bei der die Behörden einen terroristischen Hintergrund sahen. Die Polizei erschoss den Verdächtigen, der eine Bombenattrappe am Körper trug und von Passanten auf der London Bridge überwältigt worden war (mehr dazu hier).

Exklusiv

Obama-Stratege zu Trumps Plan, vor Gericht zu ziehen: "Auch bei uns standen die Anwälte schon in den Startlöchern"

Joe Biden holt durch die Briefwahlstimmen immer mehr auf und steht kurz davor, US-Präsident zu werden. Noch-Amtsinhaber Donald Trump gefällt das gar nicht und sein Lager kündigt wütend an, die Auszählungen stoppen sowie bereits feststehende Ergebnisse überprüfen zu lassen. Wahlkampf-Experte Julius van de Laar analysiert für watson das bisherige Ergebnis der US-Wahl und erklärt, warum auch Barack Obama notfalls geklagt hätte, um Präsident zu werden.

Noch in der Wahlnacht machte Donald Trump wahr, was er angekündigt hatte: Er erklärte sich selbst zum Sieger. Obwohl er in den Hochrechnungen hinten lag, reklamierte er die Präsidentschaft für sich und forderte, das Auszählen der Briefwahlstimmen einzustellen. Außerdem kündigte er an, gegen das Wahlergebnis vor Gericht ziehen zu wollen und eine Neuauszählung der Stimmen in einigen Bundesstaaten einzuklagen.

Ob dieser Schritt Donald Trump näher zu einer zweiten Amtszeit als US-Präsident bringen …

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