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Bild: picture alliance/dpa

Mit diesen Spielen startet Google seinen Gaming-Dienst Stadia

Die Cloud-Gaming-Plattform Stadia steht in den Startlöchern. Nun hat Google im Vorfeld der Spielemesse Gamescom weitere Launch-Titel enthüllt.

Stadia ist Googles kommender Gamestreaming-Dienst. Dabei handelt es sich nicht um ein "Netflix für Gamer", wie mancherorts zu lesen war.

Vielmehr ist Stadia als Mischung aus Abo- und Kaufmodell konzipiert: Nutzer zahlen für das Abo und müssen die Spiele in der Regel zusätzlich kaufen. Als Abonnent hat man also nur auf eine beschränkte Anzahl der Spiele uneingeschränkten Zugriff.

Bereits im Juni hat Google Titel wie "Doom Eternal" und "Borderlands 3" für Stadia angekündigt. Nun gesellt sich der RPG-Shooter "Cyberpunk 2077" dazu. Der Mix aus Shooter und RPG erscheint am 16. April 2020 zunächst für PC, Xbox One und Playstation 4. Ein genaues Datum für Stadia konnte Google nicht nennen.

"Cyberpunk 2077"

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Video: YouTube/Stadia

Mit "Watch Dogs Legion" kann Google einen weiteren Blockbuster für Stadia ankündigen.

"Watch Dogs Legion"

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Video: YouTube/Ubisoft

Am Montagabend hat Google in einem Livestream die folgenden Spiele angekündigt bzw. weitere Informationen dazu veröffentlicht:

Die Liste der bisher bekannten Spiele liest sich wie folgt:

Fazit: Stadia startet mit einer soliden Auswahl an Spielen, muss allerdings fast gänzlich auf Exklusivspiele verzichten, die Gamer zum Abschluss eines Abos verführen könnten.

So funktioniert Stadia

Stadia lässt sich auf den meisten Geräten spielen, die den Chrome-Browser unterstützen – also PCs, Laptops, Smartphones und Tablets. Mit Googles Streaming-Stick Chromecast Ultra kann man auch auf dem Fernseher spielen. Google verkauft hierzu einen eigenen Controller. Weitere Controller sollen kompatibel sein.

Bei den Smartphones läuft Stadia anfänglich nur auf Googles eigenen Pixel-Phones der neusten Generation, weitere Smartphones anderer Hersteller sollen folgen.

Mit Stadia laufen die Spiele in Googles Rechenzentren und nicht mehr direkt auf dem PC oder Smartphone. Das reduziert die hohen Systemvoraussetzungen, die sonst zum Spielen aufwändiger 3D-Games notwendig sind. Allerdings setzen Gamestreaming-Dienste einen schnellen Internetanschluss (hohe Bandbreite, kurze Verzögerungszeit) voraus. Cloud-Dienste wie Stadia profitieren daher vom neuen 5G-Mobilfunknetz, das auf schnelle Datenübertragung mit kurzer Verzögerung ausgelegt ist. In Deutschland wird sich der 5G-Ausbau aber noch etwas ziehen.

Stadia startet in den USA im November und soll dort 10 US-Dollar (etwa neun Euro) pro Monat kosten. Wann der Gamestreaming-Dienst zu uns kommt, ist noch nicht bekannt.

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Google enthüllt das Stadia-Lineup. Video: YouTube/IGN

(oli)

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