Italien
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Der überflutete Markusplatz in Venedig. Bild: imago images / Xinhua

Erste Hochwasser-Schäden in Venedig werden sichtbar

Das schwere Hochwasser in Venedig der vergangenen Woche hat im weltberühmten Markusdom Mosaiken und Säulen beschädigt.

"Langsam, aber unerbittlich"

Die Mosaiken ließen sich restaurieren, sie seien nicht verloren, sagte Campostrini laut Nachrichtenagentur Ansa. Die schadhaften Säulensockel müssten ersetzt werden. Viele Schäden in St. Markus würden aber erst in den kommenden Monaten sichtbar, wenn alles wieder getrocknet sei. Die schädliche Wirkung des Meersalzes sei "langsam, aber unerbittlich".

Venedig war in der vorigen Woche vom stärksten Hochwasser seit Jahrzehnten heimgesucht worden. Am Abend des 12. November stand das Wasser 187 Zentimeter über dem normalen Meeresspiegel. Der Markusplatz und auch das Innere des Doms standen unter Wasser, die Krypta lief voll.

Venedigs Bürgermeister Luigi Brugnaro hatte dem Klimawandel für das Hochwasser mitverantwortlich gemacht.

(ll/dpa)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Zweiundvierzig 19.11.2019 19:41
    Highlight Highlight Das Mosaik und die Säulenfüße sind ja unten am Boden.
    Warum diese nun ausgerechnet mit diesem fast "Rekordhochwasser" kaputtgegangen sind und nicht bei einem völlig alltäglichen von nur 50cm wundert wohl nur Klimaskeptiker (bzw. die, die sich an der Klimahysterieindustrie stören).

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