Reise
FILE PHOTO: An Emirates Airbus A380-800 aircraft takes off from Manchester Airport in Manchester, Britain September 4, 2018. REUTERS/Phil Noble/File Photo

Bild: REUTERS

Das Aus für den Riesenflieger: Airbus stellt Produktion des A380 ein

Das war's für den weltgrößten Passagierflieger: Airbus stellt die Produktion des A380 ein. Nachdem die arabische Fluggesellschaft Emirates ihre Bestellung von 162 auf 123 Maschinen reduziert habe, gebe es keine Grundlage mehr für eine Fortsetzung der Produktion, teilte der europäische Luftfahrt- und Rüstungskonzern mit. Die letzte Auslieferung ist für 2021 geplant.

In den letzten Jahren hatte kaum noch eine Fluglinie den Riesenflieger geordert. Die Jahresproduktion wurde von zeitweise bis zu 30 Maschinen auf nur noch sechs Stück zurückgefahren.

So viele A380 waren Mittwochabend in der Luft:

Der A380 kann bis zu 853 Passagiere transportieren und gilt damit als größtes in Serie produzierte zivile Flugzeug der Luftfahrts-Geschichte. Seine Reichweite ist rund 15.200 km, die Reisegeschwindigkeit liegt bei etwa 900 km/h. Der Erstflug fand im April 2005 statt.

Wie die etwas kleinere Boeing 747 entspricht der A380 nicht mehr den ökonomischen Anforderungen der Fluggesellschaften, die auf den Langstrecken lieber Zweistrahler wie die A350 oder die Boeing-Modelle 777 und 787 einsetzen.

Von der Einstellung der Produktion könnten in den kommenden drei Jahren 3000 bis 3500 Stellen betroffen sein. Airbus kündigte an, in den nächsten Wochen Gespräche mit den Sozialpartnern aufzunehmen.

(mlu/dpa)

0
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Coca-Cola hat verraten, wie viel Plastik die Firma jedes Jahr produziert 😲

Und jetzt eine kalte Cola. Zur Erfrischung greifen jährlich Millionen Menschen zu den beliebten Getränken.

Wie viele genau das sind, war bislang nicht bekannt. Jetzt hat der Softdrink-Hersteller zum ersten Mal veröffentlicht, wie viele Plastikflaschen für die Sicherung unseres Genusses produziert werden, wie unter anderem der britische Guardian berichtet. Dieser Schritt sollte eigentlich für mehr Transparenz sorgen, doch was vielleicht gut gemeint war, geht gerade ziemlich nach hinten los, …

Artikel lesen
Link zum Artikel