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Bild: screenshots youtube/rwe / montage watson.de

Hambacher Forst: Hacker legen RWE-Website lahm – 50 Baumhäuser geräumt

Der Hambacher Forst kommt nicht zur Ruhe. Am Montag wurden die Räumungen in dem Waldgebiet in Nordrhein-Westfalen wieder aufgenommen – am Dienstag soll es weitergehen.

Die Initiative Zucker im Tank twitterte, die Aktivisten hätten vier dicke Betonklötze und ein Betonfass genutzt.

Die Blockade habe zunächst einmal keine Auswirkungen auf den Kraftwerksbetrieb, stellte ein RWE-Sprecher fest: "Wir haben einen Vorratsbunker."

Die Website von RWE ist offenbar lahmgelegt

Der Online-Auftritt des Energiekonzerns RWE ist offenbar lahmgelegt. Bei Besuch der Website lädt die Seite sehr lang oder nicht vollständig und es erscheint diese Fehlermeldung:

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Bild: screenshot group.rwe

Noch ist nicht klar, ob dahinter ein Hacker-Angriff stecken könnte.

Das Hacker-Kollektiv Anonymous hatte zuvor am 20. September auf einem YouTube-Kanal angekündigt, die RWE-Server anzugreifen und Seiten solange abzuschalten, bis der Konzern einen "wirtschaftlichen Schaden" davon trage.

Hier das Video mit der Ankündigung:

abspielen

Video: YouTube/Anonymous Deutsch

Ob Anonymous nun hinter hinter der lahmgelegten RWE-Website steckt, ist bisher nicht bekannt.

Die Räumung des Hambacher Forsts

Derweil gingen die Räumungen im Hambacher Forst am Montag weiter

"Wir haben immer gesagt, es ist ein vorübergehender Stopp. Die Häuser sind ja nach wie vor gefährlich", sagte ein Ministeriumssprecher. Nach dem Unfalltod eines 27 Jahre alten Journalisten hatte die Landesregierung die Räumung der Baumhütten am vergangenen Mittwoch vorerst gestoppt.

Auf Twitter zeigte ein ZDF-Reporter Szenen aus dem Hambacher Forst:

Währenddessen hat die Umweltschutzorganisation Greenpeace die geplante Rodung des Hambacher Forsts als rechtlich unzulässig bezeichnet. Die Erlaubnis sei an "konkrete Auflagen" gebunden, die derzeit nicht gegeben seien, erklärte die Organisation am Montag in Berlin unter Berufung auf ein von ihr in Auftrag gegebenes Gutachten einer Rechtsanwältin.

Laut Hauptbetriebsplan und Braunkohleplan sei die Rodung erlaubt, wenn dies für den Betrieb des Braunkohletagebaus "erforderlich" beziehungsweise "unerlässlich" sei, teilte Greenpeace mit. RWE selbst habe eingeräumt, dass eine "betriebliche Notwendigkeit" dazu erst ab dem 15. Dezember bestehe. Der Konzern hatte angekündigt, Mitte Oktober mit der Rodung der Bäume in dem Gebiet zu beginnen.

(pb/afp/dpa)

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