AfD

Ein AfD-Admin vergisst, sich bei Facebook auszuloggen – und es wird peinlich

Nicht selten muss man über die Like- und Share-Zahlen, die sich unter Posts der AfD befinden, staunen. Die Einträge werden meistens rege diskutiert und auffällig oft weiterverbreitet. Die "Alternative für Deutschland" verdankt ihren Erfolg nicht zuletzt dem Einsatz von Social Media.

Gekonnt? Nun. Nicht immer.

Der AfD Kreisverband Darmstadt hat sich am Wochenende einen peinlichen Ausrutscher geleistet, der wohl auch teilweise die erstaunlichen Interaktionszahlen erklären dürfte.

Das ist passiert:

Die AfD Darmstadt postete auf Facebook zwei Einträge, die sie darauf selber kommentierte. Dabei wurde mit Selbstlob nicht gespart. "Ihr von der AfD bringt wirklich gute und mutige Beiträge, die man woanders nicht liest", schreibt die AfD Darmstadt unter ihrem eigenen Post.

Bei einem weiteren Eintrag jubelt die AfD ebenfalls über sich selber: "Meine Stimme gilt der AfD. Ihr habt den Mut die Dinge beim Namen zu nennen."

Ganz offenbar hat der Administrator vergessen, den Account zu wechseln, bevor er die eigenen Einträge kommentierte.

Ob der Social-Media-Verantwortliche die Posts mit seinem privaten Konto oder mit einem Fake-Profil kommentieren wollte, ist bisher unklar. Die AfD hat bisher keine Stellung abgegeben. ("taz")

Erstaunlich: Die Social-Media-Abteilung bemerkte den Fauxpas vom Wochenende ziemlich spät. Erst am Montagnachmittag wurden die Kommentare kommentarlos runtergenommen. Zu diesem Zeitpunkt regnete es bereits Häme der User.

Der Fehler der AfD Darmstadt zeigt nicht zum ersten Mal, dass die Share- und Like-Zahlen bei Posts von rechtspopulistischen Parteien mit Vorsicht beurteilt werden müssen. (cma)

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