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Donald Trump und sein Ex-Anwalt Michael Cohen. Bild: imago stock&people/reuters/montage: watson

Schmutzkampagne gegen Clinton – darum wird Trumps Ex-Anwalt ihm jetzt gefährlich 

Johannes Bebermeier

Michael Cohen entwickelt sich zu Donald Trumps Albtraum: Sein Ex-Anwalt will nun angeblich aussagen, dass Trump vorher vom Treffen seines Wahlkampfteams mit einer russischen Anwältin im Trump Tower wusste.

Das Treffen gilt als zentral in der Affäre um die mutmaßliche russische Einmischung in den US-Wahlkampf: Im Juni 2016 verabreden sich Donald Trumps Wahlkampfmanager Paul Manafort, Schwiegersohn Jared Kushner und Sohn Donald Trump Jr. im Trump Tower mit einer russischen Anwältin. Sie hatte ihnen "Schmutz gegen Hillary Clinton" versprochen, Trumps Konkurrentin im Wahlkampf.

Doch wusste Trump selbst von dem Treffen? Michael Cohen, sein früherer enger Vertrauter und Anwalt, behauptet nun angeblich: Ja, er wusste davon. Wie CNN unter Berufung auf nicht näher benannte Quellen berichtet, behauptet Cohen, dabei gewesen zu sein, als Trump von seinem Sohn über das Angebot informiert worden sei. Trump habe das Treffen befürwortet.

Ursprünglich hatte Cohen nicht mit den Behörden kooperiert:

"Er lügt seit Jahren"

Trump hatte bislang stets beteuert, nichts von dem Treffen im Trump Tower gewusst zu haben. Und auch nun sagte sein jetziger Anwalt Rudy Giuliani über Cohen zu CNN: 

"Er lügt schon die ganze Woche, er lügt seit Jahren. Ich sehe nicht, dass er irgendeine Glaubwürdigkeit besitzt."

Republican presidential nominee Donald Trump's personal attorney Michael Cohen stands behind Trump as a group of supporters lay hands on Trump in prayer during a campaign stop at the New Spirit Revival Center church in Cleveland Heights, Ohio, U.S. September 21, 2016. Picture taken September 21, 2016. REUTERS/Jonathan Ernst

Donald Trump und sein damaliger Anwalt Michael Cohen im Wahlkampf 2016: Damals waren sie enge Vertraute. Bild: Jonathan Ernst/Reuters

Cohen soll dem Bericht zufolge jedoch keine Beweise wie etwa Audioaufzeichnungen haben, um seine Behauptungen zu stützen. Er sei aber bereit, vor Sonderermittler Robert Mueller auszusagen, der die Russland-Affäre untersucht.

Anwältin soll gut mit der russischen Regierung vernetzt sein

Derweil verdichten sich offenbar die Hinweise, dass die besagte russische Anwältin, mit der sich Trumps Wahlkampfteam im Trump Tower getroffen hatte, enger mit der russischen Regierung zusammenarbeitete, als sie zugibt. Der Nachrichtenagentur AP liegen E-Mails vor, aus denen hervorgehen soll, dass Natalija Wesselnizkaja eine gut mit der Regierung vernetzte Anwältin ist, die etwa in anderen Fällen Unterstützung vom Innenministerium bekommen habe.

Wesselnizkaja behauptete stets, bei dem Treffen im Trump Tower unabhängig von der Regierung gehandelt zu haben. Berichte über diese E-Mails sind nicht ganz neu. Sie lagen der Organisation "Dossier" des russischen Kreml-Kritikers Michail Chodorkowski schon Ende April vor. Nun konnte die Nachrichtenagentur AP sie selbst einsehen.

Rudy Giuliani, former Mayor of New York City, delivers his speech as he attends the National Council of Resistance of Iran (NCRI), meeting in Villepinte, near Paris, France, June 30, 2018.  REUTERS/Regis Duvignau

Versucht, Trump aus jedem Dreck zu ziehen: Rudy Giuliani. Bild: REGIS DUVIGNAU/reuters

Das mitgeschnittene Telefonat

Cohen entwickelt sich damit immer mehr zum Albtraum für Trump. Ein heimlich mitgeschnittenes Telefonat des einstigen engen Vertrauten des US-Präsidenten hatte erst vor einigen Tagen Aufsehen ausgelöst. In dem ebenfalls von CNN veröffentlichten Telefonat sprechen die beiden über eine Zahlung, offenbar geht es um Schweigegeld an das frühere Playmate Karen McDougal.

McDougal behauptet, 2006 eine Affäre mit Trump gehabt zu haben – also während seiner Ehe mit Melania. Auch in diesem Fall bestritt Anwalt Giuliani für seinen Mandanten Trump, dass die Aufnahme belastend sei. Es sei kein Geld geflossen, auch wenn Cohen und Trump über Zahlungen gesprochen hätten.

Unter anderem wegen Schweigegeldzahlungen wird auch gegen Cohen selbst ermittelt. Die Zahlungen könnten gegen die Bestimmungen zur Wahlkampffinanzierung in den USA verstoßen haben.

Dieser Artikel ist zuerst bei t-online erschienen.

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